Nur Gedanken

November 7, 2007

“LOHAS” - BALD ZIELGRUPPE NR.1?

Filed under: Panorama, Umwelt, Werbung - word2go @ 6:58 pm

better - Textilien aus Biobaumwolle und fairem Handel

Hier geht was!

Innerhalb von nur einer Woche starteten zwei taufrische Portale, die dem "neuen" Konsumenten einiges zu bieten haben. Erst hob Burda ziemlich überraschend IVYworld aus der Taufe und verspricht jedem Nutzer für dessen weltverbessernde Idee ein Jahr lang die CO2-Emission seiner PC-Nutzung zu kompensieren. Heute folgte nun die langersehnte Community Utopia. So wie es aussieht, hält das Portal, was es verspricht. Der LOHAS kann sich hier so richtig austoben. Und weil der LOHAS ja vor allem Shoppen soll, um die Welt zu verbessern, ist der ethisch und ökologisch korrekte Shoppingguide gleich mit dabei, Empfehlungs- und Bewertungsmöglichkeit inbegriffen.

Ein schönes Beispiel, wie man Web2.0 und soziale Verantwortung zusammenbringen kann und vor allem ein deutliches Signal an die Bosse: nicht im billigen, billigeren, am billigsten Supply-Chain-Management liegt die Kohle, sondern beim Kunden!

ANGSTZUSTÄNDE, DIE AUCH DURCH VIAGRA NICHT ZU BÄNDIGEN SIND…

Filed under: Satirisches, Werbung - word2go @ 5:45 pm

Betreff: Fwd: Dein n?chster Fick wartet schon auf Dich! ( Sieg statt) N A M E : Leona, A L T E R : 33, B E R U F : Hausfrau

Na, mein Geiler! Ist dir auch schon so heiss wie mir? Ich habe einfach die Nase voll, dass mein Mann nie zu Hause ist und mir meine Bedurfnisse nicht befriedigen kann. Jetzt bin ich gezwungen mir einen richtigen Lover zu suchen, der mich wieder mal so richtig durchbumst! Wenn du also mein Lover sein willst, egal ob fur eine Nacht oder fur Langzeitbeziehungen, ich bin fur beides zu haben!

Hol dir jetzt einfach einen Zugang fur 5 Euro, du findest mich mit dem Usernamen Leona33-allone, ich habe dort meine Heimadresse und meine Handynummer hinterlassen, melde dich bei mir und besuche mich, oder ich komme zu dir.

Hilfe, der letzte Satz… Soll das jetzt ‘ne Drohung sein?

September 25, 2007

BETTER - THE FASHION REVOLUTION

Filed under: Politisches, Panorama, Umwelt, Werbung - word2go @ 11:08 am

better - The Fashion Revolution

Ja Leute, ich bin (leider) weder auf einer einsamen Insel ohne Internetzugang gelandet, noch habe ich die Existenz dieses Blogs vergessen. Ich hab’ mir auch nicht die Finger gebrochen oder so was ähnliches und bin auch von keinem PI-Leser zum Schweigen "verdonnert" worden. Nein, der Grund für die Vernachlässigung meiner virtuellen Existenz war schlicht und einfach Arbeit. Die macht bekanntlich das Leben süß, mit anderen Worten: wer täglich zwölf Stunden und mehr an der Selbstständigkeit bastelt, kommt nicht mehr zum Bloggen.

Nachdem mich der StoiBär nun allerdings "geoutet" hat - vielen Dank dafür nochmal von dieser Stelle - bin ich ja fast schon gezwungen, dieses Blog wieder zu füllen und Euch ein wenig von meiner Arbeit zu erzählen. Ich wollt’s ja sowieso tun, halt nur ein wenig später. Nun gut.

Was wir machen - wir, das ist nicht der blogger’sche Pluralis Majestatis, sondern meine noch bescheidene Anzahl an Mitarbeitern und ich, die wir uns ganz unbescheiden "better - The Fashion Revolution" nennen - ist schnell gesagt: Oberbekleidung und andere Textilien aus Biobaumwolle und fairem Handel für Unternehmen, Vereine, Organisationen usw… Kurz gesagt, für alle, die mit/auf unseren Produkten für sich werben wollen.

Wer mein Blog schon länger kennt, wird sich nun natürlich fragen: wie kommt ein Politologe dazu, nach Jahren des Studiums und mit einem akademischen Titel in der Tasche, plötzlich etwas ganz anderes zu machen und sich in die mörderische Textilbranche zu begeben? Die Antwort darauf ist eigentlich ganz einfach. Eben deswegen! Die Textilbranche ist im wahrsten Sinne des Wortes mörderisch. Kinderarbeit, Ausbeutung, ungesicherte Maschinen, Verätzungen, Umweltverschmutzung, Vergiftungen, massiver Pestizid- und Insektizideinsatz, die verheerenden Auswirkungen der grünen Gentechnik, v.a. auf den indischen Baumwollmarkt… die Liste lässt sich ewig weiterführen. Und das sind keine Ausnahmen, sondern die Regel. Auch wenn große Textildiscounter wie H&M oder Zara mittlerweile Teile der eigenen Kollektion in bio führen und kräftig Greenwashing für’s eigene Image betreiben: gerade mal etwa 0,05% der globalen Textilproduktion arbeitet nach umwelt- und* sozialverträglichen Maßstäben.

Die Idee, hier etwas zu verändern, brodelte eigentlich schon eine ganze Weile unter meinem Haaransatz, bevor ich mich im Frühjahr letzten Jahres, unterstützt von meiner Freundin Linda, die maßgeblich an der Entwicklung der Idee beteiligt war, konkret an die Umsetzung meines Plans setzte, zertifizierte Produzenten oder Biobaumwollkooperativen ausfindig machte und Marktpotentiale erforschte. Anfangs noch mit dem Ziel, sofort als Marke und mit einer eigenen Kollektion aufzutreten. Wir wollten mit fetzigem Design und coolen Schnitten die Biomode endlich vom "Sack und Asche"-Image der müslibrotfressenden Birkenstocklatschenträger befreien und zeigen, dass "bio" und "fair" auch in der Textilbranche durchaus mithalten können, wenn man dem weltverbesserischen Idealismus eine gute Portion Geschmack und wirtschaftliches Denken zur Seite stellt.

Allein die Erstellung des Businessplans dauerte mehr als ein halbes Jahr, danach machten wir uns auf die Suche nach Investoren und Kreditgebern. Zu früh, wie sich herausstellen sollte, denn es war wie in diesem Tocotronic-Song: "Die Idee war gut, doch die Welt noch nicht bereit!" Das Lächeln der Banker war eher mitleidig denn wohlwollend, die Aussage immer dieselbe: "Dafür gibt es keinen Markt!". Mittlerweile hat sich das geändert, der Klimabericht des IPCC sorgte, trotz manch idiotischer Weltuntergangspanik, für Dollarzeichen in den Augen der Schlipsträger sobald man ihnen eine ökologisch und sozial nachhaltige Idee vortrug. Schade für die Banker, sie hätten so manchen Euro mit uns verdienen können, doch wir hatten uns längst anderweitig orientiert.

Gezwungen, mit so gut wie keinem Kapital auskommen zu müssen, sahen wir unsere einzige Chance darin, nach Auftrag zu arbeiten. Und wer vergibt solche großen Aufträge? Richtig, Unternehmen! Bereits der erste Großauftrag kam von einem internationalen Wirtschaftsberater, weitere folgten fast im Wochentakt. Schnell merkten wir auch, wie gut sich Unternehmen dafür eignen, die Idee von biologischer Produktion und fairem Handel zu transportieren. Auch weil sie ein Eigeninteresse an der Vermarktung ihres Engagements haben, helfen sie kräftig mit, ihren Kunden die Existenz einer Wahlmöglichkeit näherzubringen, was vor allem auf dem deutschen Markt extrem wichtig sein wird, denn in Sachen fairer und biologischer Kleidung hinkt der sonst so bewusste deutsche Verbraucher hinterher und glaubt größtenteils noch immer, dass er solche Klamotten nur in Weltläden und Reformhäusern erwerben kann. Wir selbst bekommen diesen Rückstand sogar im B2B-Sektor zu spüren: zwar kriegen wir Anfragen von deutschen Unternehmen, Aufträge wurden uns bisher jedoch ausnahmslos aus dem europäischen Ausland erteilt.

Wie dem auch sei, der Umweg über das textile Merchandising hat uns jedenfalls in die Lage versetzt, endlich den Traum von der eigenen Kollektion und der eigenen Marke zu verwicklichen und den ursprünglichen Businessplan umzusetzen. Während ich mich weiterhin um das Merchandising kümmen werde, geht, unter Lindas Regie, in wenigen Wochen  der Shop für Wiederverkäufer online, Ende Januar folgt dann der Shop für Endkunden. Ohne schon zu viel verraten zu wollen (dürfen), es wird hier einiges an Neuem geben: frische, unkonventionelle Designs, mutige Künstler und junge Designer… und natürlich alles "fair" und "bio".

Und diesmal werde ich Euch ganz sicher vorher informieren. Versprochen!



*Das "und" ist hier fett geschrieben, denn üblicherweise wird meist der Wert 0,1% angegeben. Dieser bezieht sich jedoch nur auf den Anteil von Biobaumwolle auf dem Weltmarkt und berücksichtigt nicht, dass "bio" zwar die Arbeitsbedingungen der Textilarbeiter schon wesentlich verbessert aber eben nicht automatisch "fair" heisst. Zur, für den Laien mehr als verwirrenden, Zertifikatsschwemme, werde ich an anderer Stelle noch einmal Genaueres sagen, hier nur so viel: wer wirklich sicher gehen will, ob sein Bio-Shirt wirklich fair und bio ist, überprüft entweder, ob sich das ausgewiesene Zertifikat auf den "Global Organic Textile Standard" (GOTS) bezieht (Textile Labels, die zur Zeit die Einhaltung des GOTS garantieren: EKO-Sustainable Textile; Soil Association Organic Standard; Oregon Tilth Certified Organic; IMO Control), der neben den ökologischen Richtlinien einen umfangreichen Sozialkatalog beinhaltet, oder vergewissert sich, dass die Textilie sowohl ein Ökozertifikat, als auch entweder das "FairTrade certified cotton"-Siegel der FairTrade Labelling Organisation (FLO), in Deutschland besser bekannt als TransFair e.V., das "Fair for Life" Siegel der IMO Schweiz oder den DIN-Norm ähnlich aufgebauten SA8000 (SA = Social Accountability) trägt.

April 24, 2007

MAX BUSKOHL - EMPTY TRASH

Filed under: Musikalisches, Werbung - word2go @ 7:44 am

Gratulation! Eier in der Hose…, Charakter gezeigt…, aus Fehlern Anderer gelernt. Max hat mit seinem Ausstieg bei DSDS alles richtig gemacht. Wer solche Songs schreibt, braucht sich nicht verbiegen zu lassen. Mein persönlicher Favorit: Romance. Rocksau!!! Auch live!

April 4, 2007

MCPLANET 2007 - KLIMA DER GERECHTIGKEIT

Filed under: Politisches, Umwelt, Werbung - word2go @ 9:50 pm

Er klingt zwar etwas nach der ultimativen Burgerneuschöpfung der Golden Arches, schmeckt aber weder nach Chili, noch nach Hickory: dafür jedoch ist der gemeinsame Klimakongress von BUND, Attac, Greenpeace, EED, der Heinrich-Böll-Stiftung und dem Wuppertaler Institut für Klima, Umwelt und Energie randvoll gefüllt mit hochkarätigen Gästen, brandheißen Themen und einem spannenden Rahmenprogramm. In seinem vierten Jahr kehrt der Kongress zurück an die TU Berlin, wo sich drei Tage lang alles um das "Klima der Gerechtigkeit" drehen wird.



Los geht’s am Freitag den 4. Mai um 20.00h mit Prof. Dr. Carlo Jäger, Desmond Tutu und Meena Raman. Sie ziehen 15 Jahre nach Rio Bilanz und fragen "Wo stehen wir?".

Am Samstag diskutieren dann zunächst Candido Grzybowski, Prof. Dr. Jayati Gosh, Jan Burdinski und Andrew Simms über die Vereinbarkeit von Armutsbekämpfung, Klimaschutz und wirtschaftlichem Wachstum, danach beleuchten Sivan Kharta, Konrad Ott und Arne Mogren die Grenzen des Machbaren: müssen wir pragmatische Abstriche machen oder induziert ein konsequenter Klimaschutz von ganz allein mehr globale Gerechtigkeit? Spätabends läutet dann die Stunde der weniger pragmatisch veranlagten Menschen, denn  Fritz Kuhn, Guillaume Paoli, Kate Hampton und Sven Giegold wagen sich unmittelbar vor der langen Partynacht an ein ganz heikles Thema: "Brauchen wir eine Revolution und wenn ja, wie soll sie aussehen?". Zwischen den einzelnen Veranstaltungen geben je 3 Foren, 25 Workshops und ein philosophischer Salon allen Besuchern ausreichend Gelegenheit, sich selbst einzubringen und den ein oder anderen Sachverhalt auszudiskutieren.

Ausgeschlafene können Sonntagmorgen noch einmal Foren und Workshops besuchen, bevor Marcelo Furtado und Klaus Töpfer im Abschlusspanel Bilanz ziehen und die Zukunft skizzieren.

Wer Interesse hat, kann sich auf der Kongresswebsite anmelden, der Unkostenbeitrag beträgt bis 9. April 30 €, danach 35 €.

February 3, 2007

BLOGULETTEN!

Filed under: Werbung - word2go @ 3:44 pm

Ken hatte schon, Lori noch nicht.
Es war keine Anziehungskraft zwischen ihnen.
Eher Lust auf Verbotenes, der Reiz auf Unbekanntes…
und natürlich der Druck von Außen.
Die Anderen standen um sie herum,
warteten gespannt auf das, was kommen möge,
ob sich eine Verbindung einstellen würde.
Lori sah sich Ken genau an.
Er wirkte entspannt. Keine Gefahr.
Also tat sie es auch.
Die Anderen klatschten beifällig.
Hätten sie sich auch getraut?
Mitmachen?

January 30, 2007

DA FIRST BAND TO TOUR DA INTANET!

Filed under: Musikalisches, Werbung - word2go @ 12:29 am

Was tun, wenn man eine Band hat aber keinen Tourbus? Sparen? Falsch! Heute tourt man im Internet und holt da Audience in da Bandraum. Hat sich zumindest die Ska-Punk-Combo Röntgenschall gedacht und startet morgen, den 30.01.2007, als first band ever ihre Welttour auf NeinAffeNein.

Diese Idee ist so gut, da muss man einfach Werbung für machen! Aber schaut einfach selbst:



via Eckpfeiler

January 19, 2007

UND DIE HÖR’ ICH MIR MORGEN AN!

Filed under: Panorama, Werbung - word2go @ 3:32 pm




Endlich mal unterhalb des Weisswurstäquators!
MCWinkel, Nilzenburger, Rose, Roman Libbertz und Dr. Sno

Wie’s war, erfahrt Ihr demnächst hier. Ganz subjektiv, versteht sich!

January 13, 2007

KATZE!

Filed under: Musikalisches, Werbung - word2go @ 2:59 pm



Ich werde alt? Was solls! Der leichte Bauchansatz kommt halt nun mal, wenn man über 30 ist. Die Discobesuche werden weniger, aber richtig vermissen tut man die eh nicht, denn man zieht ja mittlerweile gediegene Club- oder Pubatmosphäre vor. Nur auf Livekonzerten werde ich manchmal noch richtig nostalgisch. Dann nämlich prescht sie wieder vor, die alte Rampensau, möchte am liebsten selbst auf die Bühne und das Mikro von oben bis unten vollschlabbern. Und je mehr die Band da oben rockt, desto dringlicher wird diese Sehnsucht.

So ging es mir denn auch vergangenen Sonntag. Der nette Nilz hatte mir netterweise zu zwei Plätzen auf der Gästeliste für das Konzert von "Katze" in Nürnberg verholfen und ich durfte mich dafür mal wieder einen Abend lang jung fühlen. Aber richtig, denn da vorne im Rampenlicht stand schließlich einer von nur zwei deutschen Songwritern, die es Anfang der 90er geschafft hatten, meinen seattlegeprägten Musikhorizont zu durchbrechen. Der eine hieß Dirk Darmstädter (Jeremy Days), der andere Klaus Cornfield (Throw that Beat in the Garbage Can!).

Letzterer bearbeitete nun - nur wenige Meter enfernt und auf viel zu kleiner Bühne - seine Gitarre als wäre er nie weggewesen und bewies, dass er auch aus dem mittlerweile gut sortierten Angebot an deutschen Songwritern noch deutlich hervorsticht. Schlicht und ergreifend "Katze" heisst seine neue Band und die Metapher greift: einfach schnörkellos schön! Und trotzdem launisch, egozentrisch und wählerisch. Ihr Sound? Fröhlicher, kurzweiliger Punkpop mit teils nachdenklichen deutschen Texten. Krautpop, wie sie ihn selbst nennen.



Und der hat es in sich! Nicht nur, weil Backgrounderin Minki Warhol die unglaublichsten Spielzeuginstrumente beherrscht und in virtuoser Vielfalt einsetzt oder weil Klaus Cornfields Gesang auch mit 40 Jahren auf den Stimmbändern noch mit den Normen gesellschaftlicher Mann-Frau Schematisierung bricht. Sondern v.a., weil Sound und Text von "Katze" jünger, mutiger und experimenteller daherkommen, als die zielgruppenfixierte Grönemeyerlyrik mancher Newcomer. Schon die ersten Zeilen des Starters "Der Brief", zugleich die erste Singleauskopplung aus dem Album "… Von Hinten!", machte in Nürnberg Lust auf mehr: "In dem Brief den Du mir gabst, steht nur Scheiß! Wenn Du mich wirklich magst, sag’s doch gleich!"

Es braucht mittlerweile schon eine gewisse Abgeklärtheit, eine so unverzierte Wörtlichkeit nicht peinlich zu finden. Und doch schafft sie eine Authentizität, die unvermittelt glaubhaft wirkt. So glaubhaft, dass man spätestens beim Kracher "Punk’s not dead" - eigentlich eine gediegene Ballade an den Punk - kopfüber von der Bühne in die Menge springen möchte.

Fazit 1: Alter spielt also doch eine Rolle!
Fazit 2: Hörbefehl!


January 5, 2007

UND DAS

Filed under: Musikalisches, Werbung - word2go @ 12:58 pm

kauf ich mir, falls es denn rauskommt.

January 2, 2007

AND NOW TO SOMETHING COMPLETELY DIFFERENT!

Filed under: Panorama, Werbung - word2go @ 9:33 pm

Nach ausgiebigem Test über die Feiertage habe ich entdeckt, wo der Wiizeps liegt. Hätte nie gedacht, dass eine Spielkonsole so viel Spaß machen kann. Bin doch sonst so kritisch mit so ‘nem Zeug. Aber wenigstens machen die Kids vor ihrem Computer nun endlich richtigen Sport, richtiger Muskelkater und Tennisarm inklusive. Ist doch was!

December 18, 2006

FICKEN FÜR DEN WELTFRIEDEN

Filed under: Panorama, Werbung - word2go @ 6:15 pm

Glaubt es oder glaubt es nicht. Doch es liegt etwas in der Luft. Das ultimative Rezept gegen böse Menschen, Tyrannen oder Abmahnanwälte. Erst gestern bin ich bei Elsa über einen Beitrag gestolpert, der mich an den alten Slogan - damals noch ganz brav - "Petting statt Pershing" erinnerte und heute finde ich dann per Zufall die Seite globalorgasm.org, die uns alle dazu aufruft, am 22.12.2006 ordentlich für den Weltfrieden zu ficken.

So, ich fange jetzt nochmal von Vorne an, denn gerade bin ich zu Elsa rüber, um besagten Artikel zu finden und musste feststellen: sie hat in der Zwischenzeit auch schon über den Global Orgasm Day geschrieben. Gibt’s denn so was? Kann das noch Zufall sein?

Die Macher von globalorgasm.org würden sagen: NATÜRLICH NICHT! Ihre Aufforderung an uns alle, es am 22.12.2006 mal so richtig poppen zu lassen, beruht nämlich auf der wissenschaftlichen Annahme des Global Consciousness Project an der Universität Princeton, dass der globale Bewusstseinszustand von uns Erdenbewohnern Einfluss auf plötzlich eintretende, die gesamte Menschheit betreffende Ereignisse hat. So seien z.B. vor 9/11 und der Tsunamikatastrophe in Südostasien erhebliche Schwankungen im globalen menschlichen Bewusstsein aufgetreten. Wenn das bei negativen Ereignissen funktioniert, denkt sich globalorgasm.org, warum dann nicht bei positiven. Also: ficken für den Weltfrieden! Aber kräftig!

Die bei Elsa und mir übereinstimmende, plötzliche Begeisterung für das Thema Sex läge nach dieser Theorie an nichts anderem, als an der sich weltweit steigernden Vorfreude auf den GO-Day.

Ich denke, diese Vorfreude sollten wir alle nicht enttäuschen! Und selbst, wenn dann nur Weihnachten etwas harmonischer verläuft hat’s sich doch schon gelohnt, oder?

October 28, 2006

HURRA, ENDLICH “ELITE” FÜR ALLE

Filed under: Panorama, Satirisches, Werbung - word2go @ 1:17 pm

Bildungsnotstand und Arbeitslosenzahlen in Deutschland übersteigen seit Jahren Hand in Hand die Grenzen des gesellschaftlich zumutbaren Geschmacks. Auch die Eliteuniversitäten werden daran nichts ändern, denn die werden durch das Attribut Elite nur zu Erziehungsanstalten postpubertärer Anwalts- und Arzt, äh SAP-Berater- und Ebay-Powersellersöhnchen. Als Folge hat heute kaum ein Jugendlicher noch Chancen auf dem Arbeitsmarkt, denn die Bewerbung scheitert meistens schon am korrekten Anschreiben.


Doch damit ist jetzt Schluss! "Elite 1.0 beta", das Altsprech-Spracheingabemodul der BörkelsmenInMediaSonor AG schafft Abhilfe.

Ich habe das Produkt getestet und war begeistert. Werfen Sie einfach selbst einen Blick in das Protokoll einer Kurzbewerbung:

——————————
Hey Alda,
- Sehr geehrter Herr…

weisst scho
- wie bereits telefonisch besprochen,

ich wollt’ das Ding jetz mal klar machen.
- bewerbe ich mich hiermit um die Stelle eines … in Ihrem Unternehmen.

Also ich bin voll rösig, Alda,
- Ich sehe mich für die Stelle als besonders geeignet an, da ich über spezifische Soft-Skills verfüge,

des wird voll phat, ey!
- mit denen ich sicherlich entscheidend zum Erfolg Ihres Unternehmens beitragen kann.

Ey, ich schwör,
- Ich versichere Ihnen,

ich latz voll druff ey.
- die mir aufgetragenen Arbeiten immer zu Ihrer vollsten Zufriedenheit zu erledigen.

Word
- Hochachtungsvoll

PS.: Guckst Du hier

- PS.: Im Anhang finden Sie meinen vollständigen Lebenslauf, Abschlusszeugnisse und eine detaillierte Auflistung meiner bisherigen beruflichen Tätigkeiten und Kenntnisse.

————————

Wenn Sie "Elite 1.0 beta" käuflich erwerben wollen, wenden Sie sich bitte an die BörkelsmenInMediaSonor AG oder bestellen Sie direkt über die Kommentarfunktion.

October 24, 2006

RETTER DER NATION

Filed under: Panorama, Werbung - word2go @ 10:41 am


Wer zu "Wetten dass?" will, muss nicht über los, sondern rappen. Hat der Tommy damals auch gemacht und der MC Winkel hat’s verstanden. Zusammen mit dem Nilzenburger hat sich der Kieler Jung nun auf der neuen Single von Büro am Strand verewigt und kommt damit der Showmasterkarriere dank viralem Marketing einen schönen Schritt näher. Das Video dazu gibt’s seit heute 00:00h beim MC sein Vater sein Sohn oder direkt bei You Tube. Die Single "Retter der Nation" folgt dann nächste Woche. Reinhören lohnt sich!


October 23, 2006

TÖCHTER UNERWÜNSCHT!

Filed under: Panorama, Werbung - word2go @ 7:11 pm

Das scheint morgen ein sehr interessanter Themenabend zu werden, daher gebe ich hier ausnahmsweise mal einen Fernsehtipp:

Misshandelt, ausgesetzt, verkauft oder getötet: Eine Frau zu sein bedeutet an vielen Orten der Welt ein schweres Schicksal. ARTE geht den Ursachen von Mädchenmorden in Asien und der Versklavung afrikanischer Frauen in Europa nach und zeigt die gesellschaftlichen Folgen.
"Töchter unerwünscht" Dienstag, 24.10.2006 ab 20.40h auf arte
via genderblog

September 2, 2006

BAISSE MOI - BEVOR ICH MICH VERGESSE

Filed under: Panorama, Rezensionen, Werbung - word2go @ 8:18 pm
 
Sie scheint in der französischen Seele tiefer verwurzelt als Wein und Baguette. Kein Motiv, welches die Cinématographen der Grand Nation so umtreibt, wie die Ménage a trois. Fleischeslüstern und zeigefreudig während der 70er, exzessiv pornographisch während der 80er, überraschend steril und bourgois während der 90er. Und nun die Sinnesexplosion. Vorbei die Zeiten der gebrechlich zierlichen Lolitas, denen die Männer im besten Alter reihenweise zu den pedikürten Füssen lagen und sich in bester Kavaliersmanier darauf einigten, dass die Kleine auch zwei väterliche Gönner besitzen dürfe.


Heute heisst die Muse Monica Bellucci. Ein Vollweib, deren Reize sich in solcher Üppigkeit vorfinden, dass sie sie in "Wie sehr liebst Du mich?" ruhig verschwenderisch über der Männerwelt vergießen darf. Ein Schlaraffenland für die, in den letzten Jahren durch bulimische Hungerhakenikonen leidgeprüften, Männeraugen. Dass sie als Protagonistin Daniela ausgerechnet eine Hure und nicht das verwöhnte Töchterchen aus reichem Hause verkörpert, ist dabei das möglicherweise unfreiwillige Programm des Dreieckskinospezialisten Bertrand Blier, weshalb der sonst so grossartige Gérard Depardieu auch leicht fehl am Platz wirkt. Einen alternden Bonvivant, der mit gourmandem Charme die gerade eben erst heranreifende Blüte einer Fünfzehnjährigen zu öffnen versteht, das nahm und nimmt man ihm noch immer ab. Den Zuhälter der selbstbewussten und mit allen Wassern gewaschenen Daniela (Bellucci) jedoch nicht. Vielleicht muss er sie aber auch genau aus diesem Grund mit dem unattraktiven Büroangestellten Francois (Bernard Campan) teilen, die Stärke der modernen Frau eingestehend. Ja, der Beschützerinstikt des Mannes gegenüber der Frau weicht in diesem Film der männlichen Kapitulation vor der Macht des Weiblichen. Der Mann beugt entgültig sein Haupt, er kriecht zu Kreuze wie ein bettelnder Hund.

So ganz will sich Blier dieser neuen Erkenntnis allerdings nicht hingeben und lässt den Film mit zunehmender Dauer immer tiefer in einer surreal überbelichteten Romantik versinken, welche die gehörnte Seele des Mannes zu streicheln scheint. Lieber teilen, als nicht teilhaben dürfen… Zumindest in dieser Hinsicht bleibt Blier, trotz der ragazza italiana, der moda vecchia des französischen Dreieckskinos treu. Und seien wir ehrlich…?!

______________________
Verbraucherinformationen
No Sweat Apparel.com

July 24, 2006

Geschichte der Muslimbruderschaft

Filed under: Politisches, Werbung - word2go @ 2:39 pm

Etwas einseitige aber trotzdem relativ informative Reportage des History Channels über die Muslimbruderschaft.

YouTube - History Channel: Muslim Brotherhood 1/5

Teil 2; Teil3; Teil4; Teil 5

Wer objektiveres über die Mutter aller islamistischen Terrororganisationen erfahren will, ist mit dem Standardwerk von Richard P. Mitchell: "The Society of the Muslim Brothers", Oxford 1969, gut bedient.


June 11, 2006

WM auf Laska

Filed under: Panorama, Werbung - word2go @ 4:45 am

Ja, ich weiss! Ich sollte mich eigentlich entschuldigen für meine lange Abstinenz. Es ist ja nicht so, dass mir die Fingerkuppen abgefault oder sonstige körperliche Hindernisse aufgetreten wären, die mich vom Lamentieren abhielten. War einfach nur faul, hatte besseres zu tun… bla, bla… Und außerdem hab’ ich mal kurz die Location gewechselt, die Virtuelle, meine ich. In Echtwelt sitze ich noch immer in Bamberg, warte auf die Finanzierungszusage für meine Dissertation und war zwischendurch mal beim Arbeitsamt, nur um zu erfahren, dass das große deutsche Softwareunternehmen bei dem ich während der letzten fünf Jahre meines Studiums beschäftigt war, es selbst bei einem durchschnittlichen Nettoeinkommen von 1500€ aufwärts nicht für nötig gehalten hatte, Arbeitslosenversicherung abzuführen. Also ab in die unverschuldete Selbständigkeit, auch ein guter Grund für Blogabstinenz.

Apropos Grund. Der Grund für meine kurzfristige Abstinenz von der Abstinenz ist nicht - da muss ich den linksliberalen Teil meiner Leserschaft leider enttäuschen - das menschenrechtsverletzende Verhalten des WM-Sponsors Coca Cola in Kolumbien und Indien, sondern das sportreporterische Über-Ich, welches gerade bei unserer geschätzten Bloggerkollegin Elsa Laska zur absoluten Hochform aufläuft. Elsa, davon will ich ‘nen Podcast haben, gerade weil Bela Rethy anscheinend nicht nach Zeilen sondern nur nach Präsenz bezahlt wird. - und weil ich den lehmann nicht leiden kann - Du bist die Göttin WM-Berichterstattung! Und dafür musste ich hier mal schnell Werbung machen.

March 14, 2006

Broken Social Scene

Filed under: Musikalisches, Werbung - word2go @ 11:42 am

Alben:

Broken Social Scene
Bee Hives
You forgot it in people
Feel Good Lost
Idols of Exile

February 14, 2006

Death Cab For Cutie auf Deutschlandtour

Filed under: Musikalisches, Werbung - word2go @ 6:06 am

Mann, ich bin manchmal wirklich eine lahme Ente. Diesmal hätte ich fast vergessen, dass eine meiner Lieblingsbands, Death Cab For Cutie gerade auf Deutschlandtour ist. DCFC mag hierzulande vielleicht nicht allzu vielen Hörern bekannt sein, das Sideproject des DCFC-Sängers Benjamin Gibbard, The Postal Service, schon eher.


Wer also auf eine ausgewogene Mischung aus rockigen Gitarren und wunderschön fließenden Elektronikpophymnen steht, der sollte nun alles liegen und stehen lassen und sichein Ticket für eines der restlichen Konzerte zu ergattern, um die auch live sagenhaften Death Cabs zu genießen.

Für noch Unentschlossene gibt’s bei Epitonic ein paar Hörproben.

Die noch übrigen Konzerttermine:

14.02. Frankfurt, Batschkapp
15.02. Heidelberg, Karlstorbahnhof
16.02. Dresden, Starclub
18.02. München, Ampere

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