Nur Gedanken

April 24, 2007

1 AUS 498

Filed under: Politisches, Panorama - word2go @ 8:04 am

Das sollten sich die ganzen Islamophoben mal auf der Zunge zergehen lassen: genau einer von 498 terroristischen Anschlägen auf Ziele in Europa ging 2006 auf das Konto von Islamisten!

Und dafür will Schäuble unsere Grundrechte verhökern?

via Fefe’s Blog

MAX BUSKOHL - EMPTY TRASH

Filed under: Musikalisches, Werbung - word2go @ 7:44 am

Gratulation! Eier in der Hose…, Charakter gezeigt…, aus Fehlern Anderer gelernt. Max hat mit seinem Ausstieg bei DSDS alles richtig gemacht. Wer solche Songs schreibt, braucht sich nicht verbiegen zu lassen. Mein persönlicher Favorit: Romance. Rocksau!!! Auch live!

April 23, 2007

HAPPY MOTHERFUCKIN’ EARTHDAY

Filed under: Panorama, Umwelt - word2go @ 8:29 am

Was zum Lachen (Heulen?) gefällig?

via gebloggte Welten


April 18, 2007

FOLTERNDE NACHRICHTENDIENSTE UND POLITISCHE NAIVITÄT

Filed under: Politisches, Satirisches - word2go @ 1:34 pm

23.07.2013 - Auszug Polizeiverhör
Leiter: HK Mooslecher
Verdächtiger: Wolfgang Schäuble, Bundesinnenminister a.D.

M: Herr Schäuble, wo waren Sie in der Nacht zum 14. Juli?
S: Zu Hause, ich habe geschlafen.

M: Haben Sie hierfür Zeugen?
S: Nein.

M: Wann haben Sie Herrn Özdemir zuletzt gesehen?
S: Ich kenne Niemanden mit diesem Namen.

M: Wie erklären Sie sich dann, dass Ihr Fingerabdruck auf die Waffe kam, mit der Herr Özdemir erschossen wurde?
S: Ich habe dafür keine Erklärung.

M: Ist es nicht so, dass Sie in der Nacht zum 14. Juli im 5. Stock des Anwesens Schillerstrasse 7 Herrn Özdemir aufgesucht haben und mit ihm in Streit geraten sind, weil er Protokolle von Folterungen durch Agenten des BND aus dem Jahr 2008 veröffentlichen wollte?
S: Ich kenne keinen Herrn Özdemir.

M: Ist es nicht so, dass es zu einem Handgemenge kam, in dessen Folge Sie Herrn Özdemir erschossen?
S: Ich kenne Herrn Özdemir nicht und war nie in dessen Wohnung.

M: Herr Schäuble, wissen Sie, welche Protokolle Herr Özdemir veröffentlichen wollte?
S: Ich habe keine Ahnung.

M: Das überrascht mich, denn es sind Aufzeichnungen einer Befragung, die auf Ihr Ansinnen durchgeführt wurde.
S: Das ist Unsinn, als Innenminister hatte ich dazu nicht die Befugnis.

M: Herr Schäuble, wir sind in Besitz eines internen Memos, das wir in Herrn Özdemirs Wohnung gefunden und das Sie unterzeichnet haben. Darin fordern Sie, mit dringendem Verweis auf die innere Sicherheit, dass die Verhörenden notfalls zu den äußersten Mitteln greifen sollen.
S: So etwas habe ich nie geschrieben, das ist eine Verschwörung!

M: Mir sieht es eher danach aus, dass Sie mit dem Mord an Herrn Özdemir die damalige Aktion vertuschen wollten. Ist es nicht so?
S: Nein, so ist es nicht. Hier wird versucht, mir etwas in die Schuhe zu schieben.

M: Aber Ihre Fingerabdrücke sind auf der Waffe.
S: Ach kommen Sie, Sie wissen doch genau, wie einfach es für Angestellte der Bundesbehörden ist, an jeden x-beliebigen Fingerabdruck zu kommen, seit 2007 das Zentralregister eingeführt wurde.

M: Das ist ein schwerer Vorwurf, den Sie da erheben.
S: Papperlapapp!

M: Dann erklären Sie mir doch bitte, wie sich diese "Verschwörung" zugetragen haben soll.
S: Das darf ich nicht. Das betrifft die innere Sicherheit.

M: Wie bitte? Sie meinen die Verschwörung gegen Sie?
S: Nein, die Art und Weise der Beschaffung.

M: So etwas ist also schon öfter vorgekommen?
S: Dazu darf ich nichts sagen.

M: Jetzt hören Sie mir mal zu! Sie sind der Hauptverdächtige hier und uns liegen eine ganze Menge an Indizien vor. Es ist in Ihrem Interesse, ihre Unschuld zu beweisen!
S: Nein, es ist Ihre Aufgabe meine Schuld nachzuweisen.

M: Herr Schäuble, ich darf Sie zitieren: "Wäre es richtig zu sagen: Lieber lasse ich zehn Anschläge passieren, als dass ich jemanden, der vielleicht keinen Anschlag begehen will, daran zu hindern versuche? Nach meiner Auffassung wäre das falsch".
S: Wann soll ich das gesagt haben?

M: In einem Stern-Interview vom April 2007.
S: Aber das tut doch hier gar nichts zur Sache! Die Aussage betraf doch Terroristen, kriminelle Elemente, die die Staatssicherheit gefährdeten. Dieses Verbrechen wurde doch bereits begangen.

M: Um so mehr haben wir in Ihrem Fall Grund, die Unschuldsvermutung fallen zu lassen. Jetzt mal Tacheles! Wir haben Anhaltspunkte zu glauben, dass die damals von Ihnen veranlasste Befragung Auftakt zu einer konzertierten und höchst illegalen Aktion mehrerer europäischer Geheimdienste war, die darauf zielte, Unruhen auszulösen, um in der Folge schärfere Sicherheitsgesetze durchsetzen zu können. Wir haben auch Anhaltspunkte dafür, dass Herr Özdemir in Besitz von Informationen über diese Aktion war. Informationen, die nicht nur Sie schwer belasten, sondern auch ein verheerendes Bild auf das vorgehen der europäischen Sicherheitsdienste werfen.
S: Was für eine widersinnige Theorie. Das ist doch lächerlich!

M: Das werden wir sehen. In welcher Verbindung standen Sie im Frühjahr 2008 zu Herrn Nicolas Sarkoszy?
S: In keiner anderen, als der offiziellen!

M: Wie kommt es dann, dass Herr Sarkoszy in dem Abschiedsbrief, den er bei seinem Selbstmord  vor zwei Wochen hinterließ, ausdrücklich bereut, dass er sich 2008 auf die von Ihnen geplante "Operation EOS" eingelassen hat?
S: Das ist eine Lüge! Es gibt weder einen Abschiedsbrief, noch eine Operation EOS.

M: Sie geben also vor, nie etwas über die Operation "Élimination des Objets Subversives" gehört zu haben?
S: Das ist richtig.

M: Herr Schäuble, ich verliere langsam die Geduld. Was Sie hier sehen, ist ein Schreiben des Bundesinnenminsters. Es besagt im Grunde, dass in hohen Kreisen befürchtet wird, dass Sie und Herr Sarkoszy Teil eines verschwörerischen Netzwerkes waren, bzw. sind, das den Frieden und die Sicherheit Europas gefährdet, weshalb es mir erlaubt ist, jegliche Mittel anzuwenden, die Sie zum Reden bringen könnten.
S: Das dürfen Sie nicht! Ich habe nichts zu verbergen! Das ist eine Verschwörung! Ich sitze im Rollstuhl! Das Haus in dem Özdemir wohnte hat keinen Fahrstuhl, ich kann es nicht gewesen sein!

M: Sie kennen Herrn Özdemir also doch?!
S: Ich sage nichts mehr ohne meinen Anwalt!

M: Oh doch, das werden Sie!

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Der Rest des Protokolls ist aus Gründen der nationalen
Sicherheit nicht öffentlich und wurde entfernt.
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April 17, 2007

FRÜHJAHRSPUTZ

Filed under: Panorama, Satirisches - word2go @ 8:15 am

Gestern war Frühjahrsputz, deswegen hier was Altes zum Thema. Ist ja auch wirklich jedes Jahr das gleiche Spiel.

Betrunken dekorieren

Nein, mit der in alkoholexzessiven Kaffeebeißerkreisen bekannten Website Betrunkene dekorieren hat der folgende Artikel nichts zu tun. Er befasst sich eher - wie war es auch anders zu erwarten - mit der vom y-Chromosom geschlagenen Hälfte des menschlichen Geschlechterspektrums. Der Mann, der Hammer, das Bier: ein Triumpostulat des Heimwerkertums; ohne das eine kann das andere nicht existieren und umgekehrt. Der Grundstein des Lebens dreht sich im Kreise, um die eigene Achse, wer Nägel mit Köpfen machen will, braucht Zielwasser.

Reichlich absurd? Nein, nur logisch. Denn ein Mann fängt nicht an zu arbeiten, bevor er keinen Anreiz dazu bekommt. Und der heißt Bier. Und reichlich Pausen, die dann natürlich zum Bier trinken genutzt werden. Für grobmotorische Tätigkeiten mag das noch reichen, für’s Augenmaß ist ja sowieso die Frau zuständig. Kein Wunder also, dass Männer weder Geschmack noch Stil bei der Wohnungseinrichtung beweisen. Also Mädels, nur damit ihr das einmal wisst: würdet ihr uns mal eine Woche lang das Bier entziehen und das Feinripp verstecken, würden sogar wir merken, dass die alte durchgesessene Polstercouch vor dem Fußballguckmodul nicht mehr ganz der Höhe der Zeit entspricht.

Und dabei wären wir so leicht zu begeistern. Nehmen wir nur einmal die richtige Grundposition des Bettes. Feng Shui zufolge öffnet ein großer Spiegel über den, nach Osten ausgerichteten, Liebesmatratzen das Zimmer und somit den Energiefluss des Lebens. Ha, für das Anbringen dieser kleinen Spielerei verzichten wir sogar auf den obligatorischen Gerstensaft vor den ersten Bohrversuchen. Im Gegenteil, der Blick in den Spiegel erweckt in uns den Sinn nach Wein, Baguette, Käse und typisch französischer Lebensfreude.

Doch vor das frühjährliche Zimmer neu Arrangieren hat der liebe Gott das Möbelhaus gestellt. Wie um Himmels willen, soll frau den betrunkenen Gatten zu Ikea bekommen? Zum Einen hilft natürlich der Lockruf von, mit tonnenweise Zwiebeln beladenen, Hotdogbrötchen, die dort zusammen mit einem "free refill" an Softdrinks eingenommen werden dürfen. Hilft gar nichts mehr, kann frau ihren Göttergatten neuerdings auch im Männergarten abladen. Prototypen sind bereits in Hamburg, Köln, Berlin und Mannheim im Test und scheinen die Nerven der "Besitzerinnen" in der Tat so sehr zu schonen, dass manche Männer noch immer auf ihre Abholung warten müssen. Was den meisten männlichen Exemplaren ob des heimeligen Ambientes bis jetzt allerdings noch nicht aufgefallen ist.

Sind die wichtigsten Neuerungen dann vor Ort und Stelle, sprich die Wohnung, gebracht, geht der Ärger erst richtig los. Welche Farbe für das jugendlich frische und nach florentinischen Olivenhainen duftende Bewegungszimmer? Während sie wahrscheinlich die Geschmacksgleichheiten der neuesten Trends hinter sich hat und auf dezentes mintgrün vor zitronenfarbenen Stuckrändern steht, wagt er den Frontalvorstoß in ungewohnte Gefilde. Den ganzen Raum erdrückendes, südländisches Karminrot, am Besten noch mit Schwammtechnik aufgetragen. Oder doch lieber freigelegtes Mauerwerk hinter Efeuranken? Um sich ein Bild davon zu machen, wer von den beiden Streithähnen denn nun den besseren Einrichtungsgeschmack hat, werden dann stapelweise Bücher über Innenarchitektur gewälzt, nach deren Genuss sich dann sowieso die Frau durchsetzt.

Die beste Strategie gegen Stressvermeidung? Gebt dem Mann ein Bier, einen Hammer und einen Schlagbohrer in die Hand und lasst ihn um Gottes Willen den Spiegel über dem Bett befestigen. Außerdem müsst ihr ganz oft ins Schlafzimmer laufen, Bier mitbringen, sowie mit Lob nicht geizen. Denn auf keinen Fall darf er auf die Idee kommen, im Wohnzimmer nachzusehen und dumme Vorschläge zu machen. Dann wäre alle Mühe umsonst und der Spiegel hinge trotzdem.

April 12, 2007

OETTINGERS MÄRCHENSTUNDE

Filed under: Politisches, Panorama - word2go @ 10:21 am

"Hans Filbinger war kein Nationalsozialist!"

Ja ja, und Lassie war kein Hund.

April 4, 2007

MCPLANET 2007 - KLIMA DER GERECHTIGKEIT

Filed under: Politisches, Umwelt, Werbung - word2go @ 9:50 pm

Er klingt zwar etwas nach der ultimativen Burgerneuschöpfung der Golden Arches, schmeckt aber weder nach Chili, noch nach Hickory: dafür jedoch ist der gemeinsame Klimakongress von BUND, Attac, Greenpeace, EED, der Heinrich-Böll-Stiftung und dem Wuppertaler Institut für Klima, Umwelt und Energie randvoll gefüllt mit hochkarätigen Gästen, brandheißen Themen und einem spannenden Rahmenprogramm. In seinem vierten Jahr kehrt der Kongress zurück an die TU Berlin, wo sich drei Tage lang alles um das "Klima der Gerechtigkeit" drehen wird.



Los geht’s am Freitag den 4. Mai um 20.00h mit Prof. Dr. Carlo Jäger, Desmond Tutu und Meena Raman. Sie ziehen 15 Jahre nach Rio Bilanz und fragen "Wo stehen wir?".

Am Samstag diskutieren dann zunächst Candido Grzybowski, Prof. Dr. Jayati Gosh, Jan Burdinski und Andrew Simms über die Vereinbarkeit von Armutsbekämpfung, Klimaschutz und wirtschaftlichem Wachstum, danach beleuchten Sivan Kharta, Konrad Ott und Arne Mogren die Grenzen des Machbaren: müssen wir pragmatische Abstriche machen oder induziert ein konsequenter Klimaschutz von ganz allein mehr globale Gerechtigkeit? Spätabends läutet dann die Stunde der weniger pragmatisch veranlagten Menschen, denn  Fritz Kuhn, Guillaume Paoli, Kate Hampton und Sven Giegold wagen sich unmittelbar vor der langen Partynacht an ein ganz heikles Thema: "Brauchen wir eine Revolution und wenn ja, wie soll sie aussehen?". Zwischen den einzelnen Veranstaltungen geben je 3 Foren, 25 Workshops und ein philosophischer Salon allen Besuchern ausreichend Gelegenheit, sich selbst einzubringen und den ein oder anderen Sachverhalt auszudiskutieren.

Ausgeschlafene können Sonntagmorgen noch einmal Foren und Workshops besuchen, bevor Marcelo Furtado und Klaus Töpfer im Abschlusspanel Bilanz ziehen und die Zukunft skizzieren.

Wer Interesse hat, kann sich auf der Kongresswebsite anmelden, der Unkostenbeitrag beträgt bis 9. April 30 €, danach 35 €.

April 1, 2007

HENRY MASKE - TITEL ODER AUFHÖREN?

Filed under: Panorama - word2go @ 9:17 am

"Obwohl…, "verkloppen"…, so was tut unser Henry ja nicht. Eher so lange strategisch mit gezielten Punches streicheln bis die Punktrichter sagen es reicht."…

… hatte ich damals gesagt. Und recht behalten. Nach der hervorragenden Vorstellung, und obwohl Maske sagt, dass nun entgültig Schluss ist, stellt sich natürlich eine Frage: reicht das auch noch für den Titel?

Was meint Ihr? Titel oder Aufhören? (Wegen der Einbindungsunwilligkeit meines Blogs muss die Abstimmung leider über die Kommentare erfolgen, sorry!)

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