Nur Gedanken

February 20, 2007

HEY SLACKER!

Filed under: Panorama - word2go @ 7:03 pm

Mit 30 tot, mit 70 begraben. Nicht das Image das man Dir hätte nachsagen dürfen. Vor 30 tot und für immer lebendig! So sieht’s aus.

Manche Menschen werden wohl nie verstehen, was es war, das uns damals antrieb. Mit ihren brotdümmlichen Analysen vom Ende der kalten Ordnung, die wir vermisst haben sollen. Von der angeblichen Kapitulation vor dem Status, Symbol einer entfremdeten und desorientierten Jugend: Generation X. Unser Heranwachsen, retrospektiv herabgeredet auf das komatöse Niveau einer Erbse, von der man sich heute nicht mehr vorstellen will, dass sie in Würde hätte altern können. Dabei war es selten so präsent, wie heute, Dein bürdevolles Erbe, das nun auf den Schultern heil- und erfolglos angepasster Jugendlicher lastet, die Deine Botschaft nicht mehr sehen, nicht mehr wahrhaben wollen.

Es ist kalt geworden, denn die Jugend verbarrikadiert sich hinter den jeweiligen Polarkoordinaten der Sklaverei des Materialismus und verzichtet desillusioniert auf den Ausbruch in wärmere Gefilde. Während die "Generation Praktikum" statt des Systems lieber sich selbst aufreibt und von einem unbezahlten Frohndienst zum Nächsten hechelt, um nicht die eine kleine Chance auf eine Festanstellung zu verpassen, wartet die "Generation Hartz" geduldig auf ebendiese und verlässt ihren Fernsehsessel allerhöchstens, um ein DSDS-Casting zu besuchen. Oh ja, hassen, das können sie. Am besten sich gegenseitig. Die Einen von oben, die Anderen von unten. Etwas hinterlassen zu bekommen ist eben etwas anderes als erfahren zu dürfen. "Serve the servants?", sorry Kurt aber für ein ernstes Gespräch mit dem Vater müssten sie erst einmal verstehen, warum nicht jede Arbeit reich und nicht jede Faulheit frei macht.

Manchmal denke ich, Du hast geahnt was kommen wird, wie sehr Du mißverstanden bleiben wirst, wie Wenige das Geheimnis Deines Weltschmerzes erblicken werden. Hattest Du deshalb ein Rendevouz mit der Pumpgun? Wolltest Du die wahre Generation X nicht erleben? Tröste Dich, denn auch wenn er bei seiner Rückkehr verlacht wird, es bleibt dem Philosophen vorbehalten, ans Sonnenlicht zu treten. Sollen die Schattenmenschen weiterhin glauben, Du hättest die Hoffnungslosigkeit der Gegenwart bejammert. Wir, die wir sie mit Dir erleben durften, wissen, dass es anders war. Und, nur ein kleines Versprechen zum Geburtstag: unsere Kinder werden wieder lernen, was es heisst, sich zu wehren.

February 16, 2007

RICHTIG WITZIG…

Filed under: Politisches, Panorama - word2go @ 12:37 pm

… finde ich zur Zeit die CDU-interne Diskussion über Ursula von der Leyen. Dass heute noch jemand dafür kritisiert wird, die Rückständigkeit einer Partei zu gefährden…?!

"Männer und Herd passen nicht zusammen! Wir kämpfen für Ihr Recht auf Rückständigkeit!"

Wäre das nicht was für’s CDU Parteiprogramm?

February 7, 2007

NUR MAL SO GEFRAGT

Filed under: Uncategorized - word2go @ 9:12 pm

KOEXISTENZ

Filed under: Politisches, Umwelt - word2go @ 10:08 am

Stelle Dir vor, Du hättest einen Stalker. So ‘nen richtig fiesen, der ständig anruft, Botschaften hinterlässt, Dir auflauert und hinter vorgehaltenem Messer seine Liebe gesteht. Was würdest Du tun? Richtig, Du gehst natürlich zur Polizei und suchst nach Schutz. Nun ist aber dieser Stalker nicht irgendwer, sondern der größte Arbeitgeber im Landkreis. Die Polizei sagt, den könne man nicht einfach wegsperren, der wäre zu wichtig für die ökonomische Entwicklung der Region. Und weil der größte Arbeitgeber im Landkreis so einen Narren an Dir gefressen und dem Landrat gedroht hat, sein Unternehmen nach Polen zu verlagern, wenn er sich Dir nicht weiterhin nähern darf, traut sich die Polizei auch nicht, ihm den Umgang mit Dir zu untersagen. Stattdessen findet man einen Kompromiss, der eine sogenannte "Koexistenz" Eurer beiden individuellen Lebensentwürfe garantieren soll. Zwei Beamte werden abgestellt, Dich rund um die Uhr zu bewachen und dürfen eingreifen, sobald der größte Arbeitgeber im Landkreis Dir eine Wunde zufügt, die tiefer geht als einen Zentimeter. Ansonsten darf er schnippeln, wie er will. Du würdest Dir natürlich denken, "Scheiss Bullen, in was für einem nepotistischen Bananenstaat lebe ich denn hier?", und wärst Deines Lebens nicht mehr sicher. Psychisch und physisch.

Zugegeben, dieses Gedankenexperiment entspricht nicht gerade dem Bild unseres Rechtsstaats. So etwas verortet man dann doch eher in den Unrechtsregimen Afrikas oder Lateinamerikas oder in schlechten Filmen über Bagpacker in Osteuropa. Es geht ja immerhin um Leben und Sicherheit des Bürgers und da sind unsere Behörden ja relativ fit.

Jedoch…, in anderen Bereichen unserer staatlichen Organisation passt das oben gezeichnete Bild von Vetternwirtschaft, Lobbyismus und Erpressbarkeit sehr gut. Zum Beispiel im Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. Dort betreibt Minister Seehofer seit geraumer Zeit ein aggressives Lobbying für die Biotechnologie, kippt Kontaminationsrichtlinien und Verursacherprinzipien und versucht so, die schleichende Verunreinigung von Lebensmitteln und Saatgut mit genetisch veränderten Organismen (GVO) zwar nicht salonfähig, wohl aber irreversibel zu machen. Und das alles unter dem niedlichen Schlagwort "Koexistenz". "Jedem das Seine, schließlich dürfe man den lukrativen und Arbeitsplätze schaffenden Biotech-Konzernen das Forschen doch nicht verbieten", so seine Argumentation.

Sein neuester Coup? Ein Gesetzesentwurf, der vorsieht, dass Biotech-Konzerne konventionelle Agrarbetriebe bei auftretenden Verunreinigungen erst dann entschädigen müssen, wenn die Kontamination 0,9% übersteigt. In Anlehnung an unser Stalker-Beispiel: ein bißchen Schnippeln ist also erlaubt! Was soll man nun davon halten? Wird in Zukunft analog auch der Taschendieb nur noch dann bestraft, wenn er mehr als 0,9% des Gesamtvermögens des Beraubten klaut? Darf ich in Zukunft im Lebensmittelladen getrost von der Auslegeware naschen, wenn ich sie dann wieder brav zurücklege? Oder mir bei Hugo Boss eine Anzugtasche abreißen, weil ich gerade kein Taschentuch zur Hand habe?

Nein, jetzt mal ganz im Ernst und abgesehen von der Idiotie, die dieser Gesetzesentwurf bei transitiver Auslegung aufweist und die ihn unmittelbar als kaum kaschierten Akt des Lobbyismus entlarvt; der Gesetzesentwurf beweist, dass die Koexistenz bereits versagt hat, bevor sie überhaupt richtig begonnen hat. Wenn GVO-Anbau und konventioneller Anbau nebeneinander existieren könnten, bräuchten die Biotech-Konzerne auch diesen Zusatzfallschirm nicht, der sie vor Millionenklagen schützen soll. Dann wären sie in der Lage, eine Verunreinigung zu verhindern.

Doch so: "Damn’, this parajute is a napsack!" … *aufklatsch*

Umfangreiche Informationen zum Thema gibt’s übrigens beim Seenotjens und wer direkt etwas gegen diesen Wahnsinn tun will, ist bei campact richtig gut aufgehoben. Ach ja, und falls sich ein paar M&M-Fetischisten hierher verirrt haben sollten: diese Jungs hier sind keine Umweltschützer, sondern nur opportunistische Demagogen. Die Feinde meiner Feinde sind nicht zwangsläufig meine Freunde, gelle?!

February 6, 2007

MEIN SOZIALES DEFIZIT

Filed under: Panorama - word2go @ 3:31 pm

Eigentlich wollte ich ja aus Eitelkeitsgründen bei Winkelsens Dusselfratzenparade nicht mitmachen. Aber dann musste ich bei Robert diesen Einwurf eines seni habilitierten Dorfältesten lesen:

"Wenn im Web 2.0. nur picklige Klemmis unterwegs sind, woher kommen dann die ganzen attraktiven und lustigen Menschen in den YouTube-Videos?
Nicht jedem sieht man seine sozialen Defizite an. Ich behaupte, dass sogar die meisten Menschen mit direkter face-to-face-Kommunikation überfordert sind…"

Meine Fresse…

…was muss der Herr Professor Probleme haben.

Dass man übrigens auch im hohen Alter noch cool sein kann, zeigt die nächste Charakterfresse. Scheisse, ich fange an Simone Rethel zu verstehen!

Quelle: Bild (wer auch sonst?)

February 5, 2007

WAS UNS DIE SUPERBOWL XLI ÜBER ABMAHNUNGEN LEHREN KANN

Filed under: Politisches - word2go @ 8:43 pm

Etwas verschlafen bin ich noch, es war aber auch eine lange und aufregende Nacht gestern. Peyton Manning hat nach mehreren Anläufen endlich seinen wohlverdienten Ring am Finger, Addai hat seinen Marktwert mindestens verdoppelt und die Vereinigten Staaten haben einen weiteren Schritt zur ethnischen Gleichberechtigung getan. Zum ersten Mal erhielt ein schwarzer Headcoach die Krone der NFL, die Vince-Lombardi-Trophäe. Da soll noch einmal Einer sagen, Sport hätte keine politische Wirkung. Noch dazu wird nächstes Jahr entweder eine Frau oder ein Schwarzer Präsident. Wandel ist und bleibt eben doch die einzige Konstante im Leben. Gut so!

Wandel ist ein gutes Stichwort, denn wandeln wird sich demnächst vermutlich auch das deutsche Abmahnwesen und das ist ja - im Gegensatz zur deutschen Randsportart American Football - eine Sache, die uns Bloggern momentan ganz gewaltig unter den Nägeln brennt. Einige kritisieren, dass die Durchsetzung des Persönlichkeitsrechts via Abmahnung die Meinungs- und Pressefreiheit gefährdet. Anderen geht der Zypries’sche Entwurf zur Deckelung von Abmahnkosten nicht weit genug und manche würden das Rechtsmittel Abmahnung am liebsten gleich beerdigt sehen. So kritisierte z.B. ein Kommentator im Saftblog die von mir gestartete Petition zur Abschaffung des Olympiaschutzgesetzes mit folgenden Worten:

"Was soll denn bitte diese (in meinen Augen mehr als alberne) Petition gegen das Olympiaschutzgesetz? Das eigentliche Problem an dem ganzen Vorfall liegt doch wohl eher am katastrophalen deutschen Abmahnrecht als an diesem Gesetz. Eine Petition gegen dieses würde auch die vielen abmahngeplagten Blogger bzw. Webseitenbetreiber in Deutschland weiterbringen. Stattdessen dieser "Ego-trip"…"
Prompt bekam er von EsZett Antwort:

"Gute Idee, Peter, los setzt eine Petition auf, das sollte dann wohl durch alle Blogs schwirren. Auf geht`s, holen wir unser Land zurück. :) "
Auf die Kritik will ich gar nicht weiter eingehen, denn ich hatte bereits eingangs der Aktion erklärt, dass ich die Abmahnung gegen das Saftblog als einen Spezialfall ansehe, der das eigentliche Abmahnrecht nicht wirklich berührt, weshalb auch die Petition nur etwas gegen das Olympiaschutzgesetz bewirken kann, nicht gegen das Abmahnrecht. Die Idee von EsZett dagegen finde ich bedenkenswert, denn sie wäre durchführbar, wenn wir alle an einem Strang ziehen.

Um das tun zu können, sollten wir uns allerdings im Vorfeld darüber einig sein, was wir mit einer solchen Petition eigentlich erreichen wollen, bzw. welches resultierende Ergebnis überhaupt sinnvoll wäre. Die Abschaffung von Abmahnungen? Die Deckelung von Kosten? Oder vielleicht Schranken im Prozedere, die dem Mißbrauch vorbeugen können?

Der Abschaffung steht entgegen, dass eine Abmahnung für den von einer Urheberrechtsverletzung Betroffenen oft das einzige Mittel ist, sich zu wehren, ohne auf den Gerichtskosten sitzen zu bleiben. Zudem ist sie ein schlankes und effektives Mittel, das den Rechtsstaat sowohl organisatorisch, als auch finanziell entlastet. Man sollte nicht vergessen, dass die Finanzierung eines Urheberrechtsschutzes ohne das Instrument Abmahnung am Ende beim Steuerzahler hängenbleiben würde. Bei der Deckelung von Abmahnkosten schießt mir der Entwurf von Frau Zypries persönlich sogar über das Ziel hinaus, denn gerade in Punkto Urheberrecht fände ich es sehr schade, wenn dem Schöpfer eines Werkes, einer Idee oder auch nur eines Bildes die Durchsetzung seiner Rechte zusätzlich erschwert würde. Solche Einzelpersonen haben es, im Gegensatz zu Firmen, ohnehin schwerer und sind zudem oft auf diese eine Schöpfung angewiesen. Der Entwurf von Frau Zypries erlaubt jedoch den Firmen "Business as usual" und geht einseitig auf Kosten des kleinen Rechteinhabers.

Das Problem liegt, meiner Ansicht nach, tatsächlich im organisatorischen Prozedere unseres Abmahnwesens, wo nämlich zum Einen Anwälte, einmal mit einer Vollmacht ausgestattet, frei schalten und walten dürfen, wie sie wollen und - im Vertrauen darauf, dass der Abgemahnte aus Angst kuscht und zahlt - Abmahnungen einfach mal aus Verdacht raushauen, zum Anderen der finanzielle Anreiz zum Mißbrauch extrem hoch und die Sanktionen bei Mißbrauch ziemlich gering sind.

Ich stelle daher mal zwei Ideen zur Diskussion, die mir gestern Abend während der Superbowl gekommen sind (ich werde auch gleich erklären, warum gerade da), von denen ich glaube, dass sie Abhilfe schaffen könnten. Das Ganze ist sehr idealistisch gedacht und möglicherweise juristisch naiv, deshalb würde ich mich freuen, wenn wir das hier in einer ernsthaften Diskussion etwas konkretisieren könnten und wenn Arne oder Udo, am besten natürlich Beide, sich ein paar Gedanken über den Realitätsgehalt dieser Ideen machen könnten, bzw. wie sich das vielleicht als Petition umsetzen lassen könnte.

Also, in der NFL gibt es seit einiger Zeit den sogenannten Videobeweis wenn eine Schiedsrichterentscheidung strittig ist. Dazu wirft der Headcoach der betroffenen Mannschaft eine rote Flagge auf’s Spielfeld und spricht damit eine "Challenge" aus. Der Referee überprüft daraufhin auf einem Monitor, auf dem ihm alle zur Verfügung stehenden Aufzeichnungen aus allen möglichen Blickwinkeln angezeigt werden, seine Entscheidung und kann diese dann gegebenenfalls revidieren. Gestern kam das ungewöhnlich oft vor, nämlich gleich drei Mal. Und weil die Überprüfung eine längere Unterbrechung des Spiels erfordert und nicht nur die Geduld der Zuschauer beansprucht, sondern auch die balltragende Mannschaft ganz schön aus dem Rythmus bringen kann, wird eine fälschlich erhobene "Challenge" hart geahndet. Der Mannschaft, die die "Challenge" erhoben hat, wird eine Auszeit abgezogen, die dann gegen Ende des Spiels fehlt und oft spielentscheidend sein kann.

Die Folge dieser Regelung ist klar: der Headcoach spricht in der Regel eine "Challenge" nur dann aus, wenn er sich wirklich 100% sicher ist, dass sie Erfolg haben wird. Warum sollte das eigentlich nicht auch im deutschen Abmahnwesen funktionieren? Ein saftiges Bußgeld für ungerechtfertigte und einfach auf Verdacht geschriebene Abmahnungen würde vielleicht so manchen Juristen dazu bringen, zwei mal zu überlegen, ob er seinem Klienten mit der Abmahnung wirklich einen Dienst erweist.

Die zweite Idee betrifft das eigenständige Handeln der Juristen. Es sollte doch relativ einfach zu implementieren sein, dass der Jurist, bevor er einschreitet, für jede einzelne Abmahnung eine Vollmacht seines Klienten einholen muss, vielleicht sogar mit einer eingefügten Erklärung, in der der Klient bestätigt, dass er von seinem Anwalt ausführlich über den Tatbestand, die Erfolgsaussichten und die möglichen juristischen Folgen aufgeklärt wurde.

Ich denke, die Implementierung dieser beiden Punkte wäre eine elegante Lösung, bei der man einerseits die Vorteile einer Abmahnung behalten könnte und andererseits ihre Anwendung auf das notwendige Minimum reduziert.

Was haltet Ihr davon? Hopp, los, Anregungen! Vielleicht zusätzlich auch zu dem wichtigen Punkt Persönlichkeitsrecht vs. Meinungsfreiheit. Hat da noch jemand eine Idee? Oder gleich Nägel mit Köpfen: hat jemand Zeit und Lust, vielleicht ein Wiki aufzumachen, in dem wir alle zusammen Schwarmintelligenz beweisen und an einem vernünftigen Entwurf arbeiten können? Das fände ich eine feine Sache!

Update: Positionen

Adben: Urheberrecht, Abmahnungen und gesetzliche Grundlagen
Zielpublikum: about:abmahnung

February 3, 2007

BEARS VS. COLTS

Filed under: Panorama - word2go @ 8:37 pm

Als kleiner Anheizer für morgen Nacht, die Saisonhighlights meines früheren Teams Plattling Black Hawks (2. Bundesliga).




"Pro League?" fragte einer in den Kommentaren. Könnte man fast fragen, wenn man sich das Video anschaut. Sind schon ein paar heftige Dinger drin.

BLOGULETTEN!

Filed under: Werbung - word2go @ 3:44 pm

Ken hatte schon, Lori noch nicht.
Es war keine Anziehungskraft zwischen ihnen.
Eher Lust auf Verbotenes, der Reiz auf Unbekanntes…
und natürlich der Druck von Außen.
Die Anderen standen um sie herum,
warteten gespannt auf das, was kommen möge,
ob sich eine Verbindung einstellen würde.
Lori sah sich Ken genau an.
Er wirkte entspannt. Keine Gefahr.
Also tat sie es auch.
Die Anderen klatschten beifällig.
Hätten sie sich auch getraut?
Mitmachen?

PATRIOT ACT! WAS ANGST AUS EINER GESELLSCHAFT MACHEN KANN…

Filed under: Politisches, Panorama - word2go @ 10:12 am

… zeigt Euch heute der Eckpfeiler. Und prägt ganz nebenbei mein persönliches Wort des Jahres 2007: "regierungsstalkinggerecht". Passend, finde ich.

Ein paar Anmerkungen: Nein, der Typ hat keine Krankheit oder sonst was, nach einer Ladung Elektroschocks bewegt man sich eben etwas unkoordiniert. Und ja, es ist normal, dass die Studenten nur rumstehen, gaffen und nicht eingreifen. Würdest Du auf einen bewaffneten Polizisten losgehen, der gerade gezeigt hat zu was er fähig ist, wenn Du nur Deinen Bibliotheksausweis vergessen hast?

"Schöne neue Welt", mehr bleibt mir hier nicht, der Robert hat besseres und eigentlich alles schon gesagt.

February 1, 2007

NOCH ACHT TAGE

Filed under: Politisches - word2go @ 1:20 pm

bis zur Zeichnungsfrist.

Wie sieht’s aus? Wollen wir nochmal was reißen?

Update: und da anscheinend meine Sidebar in der Frage, wem sie sich in voller Schönheit zeigen soll, sehr wählerisch ist; es geht natürlich hierum:

LEBENSMÜDE?

Filed under: Panorama - word2go @ 11:03 am

Zur Zeit hab ich’s wohl mit den Einkaufserlebnissen. Letzte Woche menschenleeres Bekleidungshaus, gestern fast menschenleerer Supermarkt, so kurz vor Ladenschluss. Mit zwei Tetrapacks O-Saft, ganz locker einen in jeder Hand, ging ich zügig zur Kasse. Leider nicht zügig genug, denn nun brauste sie daher, der Prototyp der deutschen "Pain in the ass , ich trage nur stinkende Schafswolle und rasiere mich nur mittwochs"-Ökozicke, rangierte im Sprint ihren überquellenden Einkaufswagen um mich herum, um dann zwischen mir und dem letzten Gitterbehälter mit Auslegeware vor der Kasse einzubiegen und dabei fast nicht meinen großen Zeh mit dem Hinterrad zu erwischen.

Das kurze Holpern hatte sie anscheinend nicht bemerkt, denn sie war schon dabei, ihre Schätze auf’s Band zu schmeißen und die Kassiererin um eine Horde* Plastiktüten zu nötigen. Meinen lautstarken Protest überging sie ebenso mit geflissentlichem Schweigen, wie den, zugegeben etwas gereizten und provokanten, Einwurf, wer so aussehe, solle doch konsequent bleiben und Jutetaschen kaufen. Den Einwurf hätte ich mir sparen können, denn was da aus dem Wagen alles zum Vorschein kaum, hätten sogar Maxeiner und Miersch nie im Leben gefressen. Und die mampfen sich ja bekanntermaßen mit Vorliebe durch die Enddärme der Petro-, Pharma- und Biotechmultis.

Aber egal, es hieß Geduld üben, ich bin ja auch kein nachtragender Mensch, und etwa 10 Minuten nach Ladenschluss hatte das Objekt meines Ärgers es endlich geschafft, der genervten Kassiererin das letzte seiner Milliarden Ein-Cent Stücke auf’s Band zu zählen und ich war endlich dran. Hurra! Kein schlechter Schnitt. Nur eine knappe halbe Stunde in zwei Päckchen O-Saft und zwei Päckchen Kippen investiert, da kann man nicht meckern. Kippen waren dann leider aus und ich wollte die Kassiererin zu so fortgeschrittener Stunde auch nicht mehr ins Lager schicken. Aber dafür gibt’s ja auch Tankstellen.

Also raus aus dem Laden und ab zur Tanke, Kippen gekauft, rein ins Auto, losgefahren…

und bei der Vollbremsung tüchtig Reifen abradiert!

Was glaubt Ihr, wer da gemeint hat, sie könne einen halben Meter vor meinem Kühlergrill die gut zwei Meter Breite meines Autos im Hechtsprung überwinden, um noch schnell die Waschstraße zu erreichen?

Hätte ich Gas geben sollen?

* Zusatzfrage: wieviele Reiter hat eine Horde?

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