Zitat des Tages
Weise gesprochen von nite owl als Kommentar bei Somlus Beitrag zu einem Artikel von Heiner Flassbeck in der Frankfurter Rundschau.
Mir brennt angesichts der Debatte über das "Versagen" des Generationenvertrages schon seit längerem eine Frage auf den Lippen: Hatte der Generationenvertrag überhaupt Gelegenheit, sich zu beweisen? Immerhin sprechen wir jetzt schon seit Anfang der 70er Jahre vom Staatsversagen. Im Grunde hat er tatsächlich bisher nur eine Generation getragen. Die des Wirtschaftswunders. Seither macht der Staat Schulden, um die Rente finanzieren zu können. Liegt es vielleicht daran, dass der Generationenvertrag gar keiner ist? Es scheint so. Wäre es dann nicht vielleicht sinnvoll, die Rente tatsächlich so zu organisieren, wie sich das Gros der Bevölkerung die Finanzierung der Rente sowieso fälschlicherweise vorstellt. Also alles in einen, von allen anderen Sozialleistungen unberührten, Topf und daraus ausbezahlt? Frage in die Runde…


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