Hat Hisbollah die Freilassung Osthoffs vermittelt?
Am Donnerstag vergangener Woche wurde Mohammed Ali Hamadi, der für die Entführung einer TWA-Maschine 1985 in Beirut eine lebenslange Freiheitsstrafe im Gefängnis Schwalmstadt abzusitzen hatte, nach 18 Jahren vorzeitig aus der Haft entlassen.
Al-Jazeera, Reuters und die Deutsche Welle stellen sich angesichts seiner Freilassung nun die Frage, ob diese im Zusammenhang mit der Befreiung von Susanne Osthoff steht. Indizien dafür gibt es allerdings nur zwei: die beiden Freilassungen erfolgten im Abstand von nur zwei Tagen; libanesische Quellen wollen wissen, dass ein hochrangiger deutscher Diplomat vor ein paar Tagen Damaskus besucht habe.
Dagegen spricht, dass es in Deutschland Usus ist, nach 15 Jahren die Notwendigkeit der Inhaftierung zu überprüfen und dass die Frankfurter Staatsanwaltschaft angab, genau diesen langwierigen Überprüfungsprozess nun mit der Freilassung Hamadis beendet zu haben.
In der Regel glaube ich deutschen Justitzbeamten mehr als journalistischen Verschwörungstheoretikern. Sollte sich deren Vermutung jedoch bewahrheiten, dann hätten uns Merkel und Steinmeier ein ganz schönes Ei ins Nest gelegt. Wie sagte Helmut Schmidt so schön: "Man verhandelt nicht mit Terroristen!"
Al-Jazeera, Reuters und die Deutsche Welle stellen sich angesichts seiner Freilassung nun die Frage, ob diese im Zusammenhang mit der Befreiung von Susanne Osthoff steht. Indizien dafür gibt es allerdings nur zwei: die beiden Freilassungen erfolgten im Abstand von nur zwei Tagen; libanesische Quellen wollen wissen, dass ein hochrangiger deutscher Diplomat vor ein paar Tagen Damaskus besucht habe.
Dagegen spricht, dass es in Deutschland Usus ist, nach 15 Jahren die Notwendigkeit der Inhaftierung zu überprüfen und dass die Frankfurter Staatsanwaltschaft angab, genau diesen langwierigen Überprüfungsprozess nun mit der Freilassung Hamadis beendet zu haben.
In der Regel glaube ich deutschen Justitzbeamten mehr als journalistischen Verschwörungstheoretikern. Sollte sich deren Vermutung jedoch bewahrheiten, dann hätten uns Merkel und Steinmeier ein ganz schönes Ei ins Nest gelegt. Wie sagte Helmut Schmidt so schön: "Man verhandelt nicht mit Terroristen!"


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