Quo vadis mundo?



Erst Bin Laden, dann Bush, jetzt Ratzinger!!?? Was ist denn nur los? Ist unsere - einst so aufgeklärte - Welt am Anfang des 21. Jahrhunderts denn tatsächlich fähig, die dunkelsten Gräber ihrer Entwicklungsgeschichte wieder aufzubuddeln und uns mit mittelalterlichem Gedankengut zu belästigen?
Nicht genug, dass es in meiner Fachrichtung schon fast einhellige Prognose ist, dass wir uns wieder den Ordnungsformen vor dem ancien rĂ©gime annähern, jetzt wird auch noch einer Papst, der die anderen Weltreligionen als minderwertige Ideologien bezeichnet.
Bienvenue tristesse, bienvenue la guerre! Mit Ratzingers Wahl haben es die Herren Kardinäle geschafft, den Kampf der Kulturen auf den Sockel zu erheben, auf dem Huntington ihn haben wollte. Das ist das Schöne am Olin-Institut. Jeder bekommt seine maßgeschneiderte self-fulfilling prophecy wenn er nur genug dafür bezahlt.
Die Herren Rüstungsindustriellen hätten ihr Geld mal besser für die Forschung der NASA und der Erforschung der unendlichen Weiten des Weltalls ausgegeben, dann hätten sie vielleicht ein paar neue Welten entdeckt, und ich könnte, ganz im Tocotronischen Sinn, bekunden: Aber hier leben… Nein Danke!
Doch so kann ich nur auf meinen Sarkasmus zurückgreifen und wünsche Papst Benedikt XVI. ein sehr, sehr langes Restleben, damit den, ach so klugen, Kardinälen ihre strategische Entscheidung im Halse steckenbleiben möge.
Im Anhang eine kleine persönliche Geschichte zum neuen Papa mundi
Die geschundene Geilheit - Eine Passionsgeschichte
Joseph Kardinal Ratzinger und Mel Gibson im Kampf um die Wahrheit.






Baumwolltaschen












