Suche Nader, biete Kerry…
Von was labert der Alte?
O.K. in den USA gibt es neuerdings sogenannte Vote-Swapping Börsen. Da kann z.B. der Nader-Wähler aus Florida, einem Staat in dem der Wahlausgang noch recht unsicher ist, seine Stimme mit einem Kerry-Wähler aus einem "sicheren" Staat tauschen. Sie verabreden sich über das Online-Forum, und am Wahltag gibt dann der Wähler aus Florida, der eigentlich Nader wählen wollte, seine Stimme für Kerry ab, während der Wähler aus dem "sicheren" Staat für ihn Nader wählt.
Wieso das Ganze?
Nun, Nader-Wähler sind traditionell grün und ein bisschen links und können außer mit dem Busch auf grüner Heide mit keinem anderen Bush so richtig etwas anfangen. Dafür aber mit Kerry. Und dem würden sie z.B. in Florida so richtig Stimmen kosten. Wie bei der Wahl vor vier Jahren, wo eigentlich in erster Linie Nader und nicht die offensichtlich verdeckte Wahlfälschung Schuld an der Niederlage Gores hatte.
Also kommt die Internetgemeinde auf die oben genannte tolle Idee. Mehr dazu gibts bei Politik-Digital. Dort wird der mögliche Einfluss auf die Wahl diskutiert.
Ich prophezeihe jetzt mal, dass die schöne Idee ganz schön in die Hose geht, sollte Kerry gewinnen. Sie setzt nämlich in gewisser Weise das Wahlmännersystem und das Prinzip nach Bundesstaaten getrennt zu wählen, außer Kraft und kratzt damit ganz heftig an der Verfassungskonformität.
Da freuen sich die republikanischen Rechtsanwälte!
















