Angriff der Killer-Tampons
Liebe Rayny, ich habe 16 Jahre lang geraucht, doch ich habe noch nie ein Tampon inhaliert, zumindest nicht absichtlich. Schon der Witz von dem Typen, der morgens neben einer schönen Frau aufwacht, vor den Badspiegel tritt und dann inbrünstig Gott anruft, dieser möge es einen Bindfaden sein lassen, verwandelt meinen Magen in einen rotierenden Rollmops. Allein die Existenz dieses Witzes verleitet zu der These, dass es bei diesem Gedanken mehreren Männern die Nackenhaare aufstellt, was die Suchtattribute erheblich schmälern dürfte.
-falsch-falsch-falsch-
Zudem ist, zumindest in monogamen Beziehungen, der Zugang zum Tampon stark eingeschränkt und auf wenige Tage pro Monat begrenzt, was für eine Suchtentwicklung nicht regelmäßig genug sein dürfte. Etwaige Eisbomben, über den Monat frisch gekühlt portioniert, könnten diese Beobachtung jedoch widerlegen. Doch selbst dann kann man nur von einem Fetischsuchtverhalten sprechen, jedoch nicht für eine Massengefährdung, wie sie durch den jährlichen Verzehr von 11,5 Litern unseres liebsten Suchtstoffs in Reinform entsteht, plädieren.
Allerdings schockiert mich die Tatsache, dass Tampons genauso tödlich sein können wie Zigaretten, doch gewaltig. TSS (toxic shock syndrome), nennt sich das Ganze und wer davon befallen ist, kann guten Gewissens behaupten, voll auf Streptokokken zu sein. Klingt ja auch schon ein wenig nach Droge. In Zukunft werde ich jedenfalls nicht mehr sofort an Sonnenbrand denken, wenn mir eine Dame mit hochrotem Kopf begegnet. Statt dessen erinnere ich mich lieber daran, dass ich wieder einmal meine Socken wechseln sollte. Dann ist die Lady kurz vor ihrem Ableben wenigstens noch als wandelnde Eselsbrücke nützlich gewesen.
Richtig!! (unökologisch sagt elsa)
So, gerade kommt ein Kumpel ins Zimmer, der hat ´ne Kiste Tampon-Light dabei. Wollen ja für den Anfang nicht übertreiben. Morgen erzähle ich Euch dann, wie’s gewürgt hat.


Baumwolltaschen












