Nur Gedanken

March 31, 2004

Ein Sprung ins Gesicht

Filed under: Satirisches - word2go @ 9:00 am

Ein wahrlich frappierender Unterschied. Nein, eigentlich…?! Ein galoppierender sogar! Man vergleiche nur die Augenringe links mit den Tränensäcken rechts. „O Angela, so wunderbar!“

Oder die entzückenden Mundfältchen, gepaart mit einem kräftigen Schuss Schlafzimmerblick. In gar keiner Relation zu den wabbeligen Lefzen, mit der sie uns auf dem rechten Bild entgegenheult. „Ja, Baby, ich spür’ es. Du bist heiß. Komm lass uns in die Kissen springen!“

Klar und eindeutig versteht jeder Mann die leise Geste, die Miss Merkel mit den Fingern andeutet. „Wenn ich mit Dir fertig bin, bist Du sooo klein! Mit Hut!“ *Lechz* Der seidige Glanz auf ihren Haaren tut dabei sein übriges.

Wo denn der Unterschied zwischen den beiden Bildern ist? Na, das erste wurde kurz vor ihrem Eisprung aufgenommen worden, das zweite kurz danach. Und kanadische Wissenschaftler haben nun herausgefunden, dass Frauen kurz vor dem Eisprung hübscher sind, als normal. Das sieht man doch, oder?

Der Angela steht das „Fick Mich“ doch ins Gesicht geschrieben. Oder, wie wissenschaft.de so schön titelt, der Eisprung. Ich wusste es doch. Geradezu mit dem Springerstiefel in filigranster Weise in die Fresse malträtiert, möchte ich sagen. Womit ich geschickt wieder den Bogen zur Ästhetik der Gewalt geschlagen hätte. Ist der Blick in Angelas Knittervisage visuell nicht so gewaltig, dass er schon wieder Freude zu vermitteln vermag?

Eine Freude, die er zumindest der ebenfalls bis zum Platzen mit Östrogen angereicherten Konkurrenz schenkt, die, derselben Studie zufolge, kurz vor dem Eisprung andere Weibchen schlichtweg grottenhässlich findet. Wo man sich dann doch fragen muss, ob es noch eine Steigerung zu grottenmerklig gibt. Vielleicht zum Kotzen küblböckig? Oder total verstoibert? So hässlich, das schlägt dem Moos den Hammer aus? Daisy vom Hammer erschlagen, blutlacheneklig?

Wer weiß, welche Abgründe der gegenseitigen, weiblichen Geringschätzung sich im Kampf um das „gute“ Sperma auftun. Immerhin steht einer Unzahl brunftiger Weibchen nur eine kleine Hand voll paarungswürdiger Männchen gegenüber. Der Rest, liebe Herren, fällt unter die Sparte genetischer Sondermüll, Zufallstreffer, oder, wie Michael Mittermeier sagen würde, Arschlochkinder. Ohne den darwinistischen Unterton der kanadischen Verhaltensforscher beizubehalten: was ist eigentlich mit den Weibchen, die nicht ganz so wählerisch sind? Die, z.B. einen Bohlen ranlassen und dann auch noch im BB-Container so ziemlich jeden Müll schlucken, der ihnen vor den Gaumen kommt.

Alles Schlampen außer Mutti? Fragen über Fragen, auf die noch kein findiger RTL-Stratege eine Antwort, bzw. ein Format gefunden hat. Dann aber mal ran an die Buletten! Sonst beweist uns Bohlens kleines Big Brother Luder Jeannine noch, dass häufiges Kopulieren zum Aussterben der Menschheit beiträgt. Als erster kleiner Lichtblick in der Aktion "Rettet die Menschheit", zeigt sich heute die pubertierende Bro’sis-Nase Faiz, der sich in einem Anflug von Aufopferung durch ein halbes Bundesland poppte. Was ein Hengst!?

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