Nur Gedanken

June 28, 2003

Blankes Endesetzen

Filed under: Satirisches - word2go @ 6:30 am
 
Frau Diamantopoulou fühlt sich unwohl in ihrer Haut. Da ist der Kaffee noch nicht mal richtig eingegossen, schon springen ihr mindestens zwei – wenn nicht noch mehr – gut gefüllte Frauenargumente aus der Morgenausgabe entgegen. „Sapperlot, die Silikonkissen gab’s auch schon mal ’ne Nummer kleiner!“ Die müssen weg, dafür gibt’s keine Norm, die sprengen regelrecht den Rahmen.

Ja, mit Fleisch, da haben’s unsere EU-Bürokraten. Kaum dass sie uns den Konsum von erstklassig „durchgedrehten“ Rindern und leckeren Beulenhühnern madig reguliert haben, wollen ein paar Brüsseler Bürostuten jetzt auch noch die Seite 1 Mädchen verbieten.

Kein Wunder, dass ein Riesenaufschrei, zwar nicht durch’s Land aber durch unser, von Titten extrem abhängiges, Volksblatt ging. Ja Himmel, die Götter verstehen die Griechen nicht mehr. Wisst ihr denn nicht, dass Meinungs“BILD“ung ohne weibliche Brüste gar nicht möglich wäre, weil sonst jeder FAZ, taz, oder Süddeutsche lesen würde? Einheitsbrei, nur noch Einheitsbrei wäre die Folge und was ist denn eine Zeitung ohne Bilder?! Wie rappten die Fanta 4 noch? „Und ist der Inhalt nicht so toll, dann knallen wir’s vorn mit Titten voll.“ Genau! Marketingstrategie. Hat die EU davon noch nichts gehört?

Der Kampf zwischen „Euronistinnen“ und Deutschlands bester Adresse ging gerade in die erste Runde, da setzte Bild schon den ersten Tiefschlag: „Emanzen!“ Bäh, was für ein Schimpfwort in einer Zeit, in der Frauen in den Augen Konservativer schon emanzipiert sind wenn sie „blubb“ sagen können. Einer Zeit, in der die Feldbusch Alice Schwarzer durch ein gekonntes „Hi,hi,hi…“ ausknockt und ganz clevere Feministinnen Millionen verdienen, weil sie es schaffen deutsches Tennisspielersperma dort aufzunehmen wo’s passiert. Und im Gegensatz zu manchem Kinderriegel schmilzt das nicht im Mund. Das ist wahrer Feminismus!

Ja Kinder, seht es ein. Feminismus ist rückständig! Sogar politisch. Da befreien die Amis den Irak, damit sich die irakischen Frauen endlich genauso nackig machen können wie wir Europäer und was machen wir? Zensur! Sagt zumindest die Bild und die hat damit ja reichlich Erfahrung. Da stellt sich doch gleich eine ganz andere Frage. Wie viele von den hochqualifizierten Bildredakteuren werden eigentlich noch gebraucht, wenn wir keine „heisse Anke“ und keine „raus aus den Fetzen Karin“ mehr auf Seite eins haben dürfen. Was machen die anstatt der Bildchenkommentare, welche bekanntlich die einzigen sind, die von der Chefredaktion nicht „re – di –ri –gier –t werden. Müssen wir die jetzt auch noch im Fernsehen ertragen?

Also bitte Frau Diamantopoulou,
ich kann ja einsehen, dass Ihnen morgens das Frühstücksei, sei es vor Neid oder vor Scham, aus dem Mund fällt. Aber tun Sie mir das bitte nicht an! Nicht noch mehr arbeitslose Bild-Schreiberlinge, die ihr Glück auf der Mattscheibe probieren. Es reicht, dass Eine Bundeskanzlergattin geworden ist. Und ich sag’s gleich. Kommen Sie mir ja nicht mit Diskriminierung. Ich werde hier diskriminiert. Lassen Sie die Titten bitte da, wo sie hingehören. In der Bildzeitung. Nehmen Sie unserer größten Tageszeitung nicht die Auflage.

Uhh, so. Mal wieder meine Meinung gesagt. Jetzt geh’ ich ins Freibad. Mein neues Handy ausprobieren. Vielleicht gibt’s ein paar gute Photos für die Homepage. Wenn nicht der blöde Bademeister wäre. Warum sagt die Bild eigentlich da nichts dagegen?

June 19, 2003

Grund - Ursache - Wirkung

Filed under: Panorama - word2go @ 6:27 am

Kameraeinstellung obere rechte Ecke des Zimmers, langsamer Zoom auf den Pfosten eines Bettes. Rechts neben dem Bettpfosten ein kleines Tischchen mit besticktem Seidentüchlein, darauf eine umgekippte Blumenvase. Zoom auf die Vase, das restliche Wasser tropft behäbig auf den roten Samtteppich, die Kamera folgt den Tropfen in Nahaufnahme bis hinab auf den Boden, zu den weissen Lilien, die, noch immer gebündelt, in einer Pfütze liegen, die Hälse nach oben geneigt. Man sieht den letzen Tropfen auf dem weissen Kelch zerplatzen. Langsam fährt die Kamera wieder nach oben, fährt das ockerfarbene, über den Battrand hängende Laken ab, auf dem eine männliche, dicht behaarte Hand schlaff herabbaumelt. Aus dem Off ertönt ein langsam lauter werdendes schmatzendes Geräusch, unrythmisch und keuchend. Die Hand zuckt bei jedem dieser verzweifelten Atemversuche ein wenig mit. "Hhhiu… thiuhh… tschuihh…"

Das Geräusch verstummt, die Hand wird wieder schlaff, endgültig. Gemächlich entfernt sich die Kamera von der Hand, der Zuschauer sieht, was er vorher nur geahnt hat. Auf dem Bett liegt bäuchlings ein toter Mann, eine klaffende Wunde am Rücken lässt den Austrittsort der Kugel erkennen. Links neben ihm ein zitterndes Häuflein Elend, zusammengekauert und das Bettlaken bis ans Kinn gezogen, die roten, gelockten Haare aufgewühlt vom Sex, das Makeup von Schweiß und Tränen verschmiert. Auf der Tapete im Hintergrund sind Blutspritzer zu erkennen.

Die Kamera nimmt Fahrt auf, schwenkt dabei um 180 Grad auf die Zimmertür, in der ein Mann steht, die Pistole noch immer auf die beiden Personen im Bett gerichtet. Sein Gesichtsausdruck verrät Verzweiflung über das Getane, die Anspannung lässt seine Muskeln vibrieren. Langsam senkt sich sein Blick, daraufhin der Arm, der Körper sackt zusammen, lässt sich gegen den Türrahmen fallen und gleitet sanft hinab.

Was hier klingt, wie eine Szene aus einem x-beliebigen Hollywood-Beziehungsdrama-Streifen, ist im Jurastudium ein gern gebrauchtes Beispiel für kausale Logik. Im Anschluss an die Beschreibung des Sachverhalts stellt der Dozent in der Regel die Frage, was der Grund für den Tod des Mannes sei. Und in annähernd 100% aller Fälle beginnt eine aufgeweckte Diskussion über Eifersuchts- Vergewaltigungs- oder Notwehrszenarien. Doch die Antwort trifft die eifrigen Studenten meist wie der Blitz.

Denn der Grund für den Tod ist weder Eifersucht, noch der Schuß, noch der Eintritt der Kugel in die Brust des Mannes, sondern schlicht der Umstand, daß seine Organe den Dienst versagen. Bei der Erörterung der Ursache sind sie Studenten dann schon gewitzter und kommen relativ bald darauf, daß die Ursache für den Tod das Zerreißen lebenswichtiger Organe durch die Kugel ist.

Wenn man die Kausalkette zurückverfolgt kommt man irgendwann zu der Erkenntnis, daß man nach dem Grund für die Absicht des Mannes, den anderen Mann zu erschießen fragen muß, um in Erfahrung zu bringen, warum der Mann tot ist. Und plötzlich merkt man, daß man nach einer Ursache, nicht nach einem Grund sucht. Damit wird das Fremdgehen als Grund ausgeschlossen, ebenso wie Eifersucht. Sollte sie es gewesen sein, dann war sie die Ursache. Denn es lässt sich anhand der Situation nicht a priori feststellen, was der Grund, also das Tatmotiv war.

Kling ziemlich verwirrend, nicht wahr? Doch das genaue Trennen von Ursache und Grund ist wichtig, um keine voreiligen Schlüsse zu ziehen. Täten wir es nicht, könnte der Schütze jederzeit wegen Mordes verurteilt werden. Er könnte ja geplant haben, den Liebhaber seiner Frau zu beseitigen. Diese Frage würde sich jedoch ohne kausale Logik gar nicht stellen, denn die Eifersucht wäre der Grund. Aber der Grund könnte ja auch ein durch Eifersucht verursachter Blackout, Angst die Frau zu verlieren, Rache zu üben oder ein sonstiges Motiv sein. In jedem Fall aber gäbe es ein anderes Strafmaß.

Und hier liegt auch das Problem der kausalen Logik. Der Untersuchende, in diesem Fall der Ermittler, Staatsanwalt oder Richter ist abhängig von zusätzlichen Information, von Aussagen, die nur der Täter oder Zeugen machen können. Sie alle müssen im darauffolgenden Prozess eine Wahrheit konstruieren, die angemessen akzeptabel erscheint. Buh, ganz schön heftig, oder?

Dabei ist es in einem solchen Fall sogar noch relativ einfach, da die Situation wenig Komplexität beiinhaltet. Stellen wir uns doch einfach mal die Frage, warum Saddam Hussein nicht mehr Diktator des Irak ist. Und nehmen wir an, wir wollen das Motiv für seinen Sturz herausfinden. Wie weit gehen wir zurück? Reicht es, uns nur die möglichen Motive des Herrn Bush vorzunehmen? Wieviel Sinn macht es nach Hintermännern oder versteckten Motiven zu suchen? Oder sollte es uns nicht einfach der Grund reichen, den uns Bush gegeben hat. Daß Saddam einfach ein sehr böser Mann ist?

In einer solch komplexen Situation wird es irgendwann unmöglich, wahre Gründe zu finden, ja es wird sogar unmöglich eine angemessen akzeptable Objektivität zu erreichen. Und doch ist das Netz voll von Verschwörungstheorien, voll von Leuten die uns die Hintergründe und Hintermänner aufzeigen wollen, die einfach nicht einsehen wollen, daß Bush aus dieser Situation ungeschoren herauskommt. Selbst Juristen und Politikwissenschaftler, die, die es eigentlich wissen müssten, tappen im Dunklen, Versuchen sich einmal daran uns die geopolitische Wichtigkeit des Irak zu erklären, erzählen uns von der umgekehrten Dominotheorie, der Niederträchtigkeit Chinas, die ja der eigentliche Gegener sein sollen oder von fiesen, finsteren multinationalen Firmenkartellen, die im Hintergrund die Fäden ziehen.

Alle haben ein bißchen Recht und liegen meist trotzdem voll daneben. Wir sind an einem Punkt angekommen, an dem die Wirklichkeit zu komplex geworden ist, um sie mit kausaler Logik zu erfassen. Nicht, daß sie eigentlich schon immer zu komplex war, um erfasst zu werden. Das ist unser Schicksal, wir haben nun mal nur eine Festplatte und vier audiovisuelle Reciever. Doch die Schlußfolgerung muß sein, daß nicht einmal mehr unsere kollektive Konstruktion von Objektivität ausreicht, um unsere globale Wirklichkeit so ausreichend zu beschreiben, daß wir anhand kausaler Logik Menschen für ihre Taten zur Rechenschaft ziehen könnten.

Brauchen wir also ein komplett neues Denken? Nur können wir nicht einfach unser Gehirn öffen und eine neue Software aufspielen. Wir haben leider nur "Windows_kausale_Logik_01" - Standardsoftware. Und unser World-Wide-Web, in dem die Rechenzentren Ländereinheiten mit je unterschiedlicher Standardsoftware "Gesetzgebung/Kultur/Religion - regionale Auslegung für Windows_kausale_Logik_01" sind, ist leider nur unzureichend vernetzt. Denn die im Weltrechenzentrum vorhandene Software "UN - universale Auslegung für Windows_kausale_Logik_01" ist noch in der Beta-Version und hat den Fehler, daß sie in mehreren regionalen Rechenzentren nicht kompatibel ist.

Das alles wäre weiter nicht schlimm, hätten nicht ein paar Hacker das Datennetz mit dem Virus "Global_Player_ XXL" infiziert, der es wie mit "unsichtbare Hand" schafft diese Inkompatibilitäten zu umgehen. Noch dazu schafft er es, in jedem der knapp sieben Milliarden Standardrechner einen Cookie zu hinterlegen, der den Virus für die Software unlesbar macht und nur einen schwer interpretierbaren Datensalat hinternlässt.

Aber es gibt Grund zur Hoffnung. Wie mir zu Ohren gekommen ist, wäre ein Update von "Windows_kausale_Logik_01" dann möglich, wenn im Weltrechenzentrum endlich die Firewall "Weltverfassung01 - Standardregeln für Global_Player_XXL" fertiggestellt würde. Allerdings wird deren Entwicklung noch durch die Lizenzverlängerung für die bestehenden Programme "WTO - Global_Player_XXL_für_Alle", "IWF - Aufnahmekriterien für Global_Player_XXL" und "Weltbank - vom_Global_Payer_zum Global_Player_XXL" blockiert, die machtvolle Lobbies in den regionalen Rechenzentren hinter sich haben.

Halt, was ist das? Eine kleine Flashanimation in Gestalt eines Smilies grinst mich plötzlich an. Bitte? Testversion "Weltverfassung01" über Port 139? Sollte es denn wirklich? Hä? Oh, schon wieder weg.

Aber immerhin…

June 15, 2003

Und hier noch was zum Freuen

Filed under: Politisches - word2go @ 11:25 pm
 
Eine gute Nachricht gab’s heute natürlich auch! 76% der Tschechen haben sich für den Beitritt zur EU ausgesprochen. Und weil zusammen wachsen nicht nur zusammenwachsen heißt, freut mich das ganz besonders. Die EU ist heute um ein ganzes Stück Kultur gewachsen!

Der männliche Laufpass

Filed under: Satirisches - word2go @ 11:17 pm
 
Männer sind feige!

Das ist im Grunde nichts Neues. Doch fällt es immer besonders dann auf, wenn es darum geht, Konsequenz zu zeigen, einen Schlußstrich zu ziehen, eine Beziehung zu beenden oder eine verbindliche Aussage zu treffen.

Frauen sind da anders. Gesagt, getan. Schluß, Punkt, fertig. Wenn der Kopf nicht mehr mitmacht, zieht der Mund gleich hinterher. Soll heißen: eine Frau beendet eine Beziehung redenderweise. "Schatz, ich liebe Dich nicht mehr!" So einfach und grausam können Frauen sein. Und so ehrlich.

Männer dagegen schaffen Tatsachen. Sie gehen fremd. Und beichten. Beichten v.a. dann, wenn sie die Beziehung beenden wollen. Natürlich sagen sie das nicht. Nein… da wird tage- und wochenlang heruntergebetet wie sehr Er Sie noch liebt.

Aber ganz im Ernst liebes weibliches Geschlecht. Lasst Euch das von einem Mann sagen. Jemand der bei Euch bleiben will beichtet nicht, wenn er fremd gegangen ist. Er hält die Schnauze, weil er Angst hat, daß ihr Euch aus dem Staub machen könntet. Männer sind feige. Vergesst das nicht!

Warum ich Euch das alles sage? Tja, gerade hat meine Freundin angerufen. Eigentlich wollte sie sich mal wieder ein schönes Wochenende bei Muttern machen, jetzt spielt sie Seelentrösterin. Und zwar für ihre beste Freundin, deren langjähriger Lebensabschnittspartner… na was wohl?

Bingo! Eine andere hat er. Der Sack!

Ach ja, "Lebensabschnittspartner". So ein Wort bekommt in der Regel auch nur eine Frau über die Lippen. Männer würden die Tatsache, daß Beziehungen meist nicht mehr so lange dauern wie in der "guten alten Zeit" gerne unter den Tisch kehren. Ausser sie schreiben, wie ich gerade, eine theoretische Abhandlung. Jawohl, Frauen reden sich ihren Kummer von der Seele, Männer schreiben Abhandlungen. Das schafft Distanz.

Und weil ein Mann nicht ertragen kann, daß es mit Beziehungen nicht mehr so ist wie es einmal war, ist er feige. Es gibt nichts schlimmeres für ihn als die Vorstellung eine gewisse Zeit allein zu sein. Und damit meine ich nicht, daß er die körperliche und seelische Nähe des Weiblichen vermisst. Nein, stinkende Socken, ungewaschenes Geschirr, verstaubte Teppichböden und die immer größer werdende "Leere-Bierflaschen-Sammlung" - erst neben dem Kühlschrank und wenn da kein Platz mehr ist, auf dem Wohnzimmertisch - sprechen ihre eigene Sprache.

Der gemeine Mann, also "der Mann an sich", verbringt durchschnittlich 25 Jahre an Mama’s Rockzipfel, um dann, schwupp die wupps, an den Busen einer Jüngeren zu wechseln. Dort bleibt er dann, wenn alles gut geht, bis er den Busen gegen eine Herz-Lungen-Maschine eintauscht. Was für ein Leben.

Unterbrochen wird diese harmonische Lebenssequenz nur kurzzeitig durch den Dienst am Allgemeinwohl, wo Mann in einem Fall lernt (historisch abwechselnd) Babylonier / Gallier / Babylonier zu erschießen, bzw. Betten zu machen, im anderen Fall dreckige Hintern auszuputzen.

Machen wir uns Nichts vor. Der "homo oeconomicus" ist deshalb ein rationaler, egoistischer Nutzenmaximierer, weil er eine männliche Erfindung ist. Und niemand weiss besser wie sich ein Mann verhält, als ein Mann selbst. Wir sind faul und feige.

Vielleicht sollten wir Selbsthilfegruppen gründen: "Hallo, mein Name ist Paul, Bauingenieur und ich habe ein Problem. Ich bin ein anonymer Mann." - "Hallo Paul."

Tatsächlich gibt es einige Parallelen zwischen Männern und Alkoholikern, wenn nicht beide Charakteristika ad ante schon zusammenfallen. Mann hört niemals auf, ein Mann zu sein. Etwaige, kurzzeitige Softie- und Frauenversteher-Phasen können als trockener Entzug bezeichnet werden. Und Fremdgehen ist wie der Griff zur Flasche. "Entschuldigung Schatz, ich habe fremdgepoppt", ist äquvalent zu "Ich habe wieder angefangen zu trinken."

Aber was soll’s, schließlich sind wir Männer. Wir sind krank verdammt! Wir können nichts dafür. Also verzeiht uns. Aber bitte, bitte, bitte versteht uns auch. Wenn wir zugeben, daß wir fremdgegangen sind, dann nehmt uns nicht zurück! Schickt uns in die Wüste! Denn das ist es, was wir wollen. Wir wollen, daß IHR die Beziehung beendet, weil wir zu feige sind.

Bitte versteht, das. Wir können nichts dafür, wir sind anonyme Männer.

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